Eine gesunde und kreative Alternative zum herkömmlichen Eistee – Interview mit David Prott von Marry Icetea
Marry Icetea zeigt, dass Erfrischung gesund, innovativ und geschmacklich außergewöhnlich sein kann. Das junge Unternehmen setzt auf echte Früchte, hochwertige Teeblätter und kreative Rezepturen – ganz ohne künstliche Zusätze oder übermäßigen Zucker. Im Gespräch erzählt Gründer David Prott, welche Rolle Trends wie der Dry January oder Genuss ohne Alkohol dabei spielen.
Beschreiben Sie Marry Icetea in 3 Worten!
Natürlich – Innovativ – Erfrischend
Was macht Marry Icetea so besonders?
Wir verwenden natürlich Zutaten – keine künstlichen Aromen oder Zusatzstoffe, sondern echte Früchte und hochwertige Teeblätter. Bei uns gibt es weniger Zucker und teilweise funktionale Varianten (z.B. Reisbasis als Alternative).
Unsere Rezepturen gehen über die klassischen Eistee-Sorten hinaus – z.B. ganze Früchte, Kräuter und neue Geschmacksrichtungen. Wir fokussieren uns auf regionale Kooperation und ressourcenschonende Produktion.
Wie sind Sie auf die Idee gekommen, dieses Produkt zu kreieren?
Wir wollten eine gesunde und kreative Alternative zu herkömmlichen Eistees schaffen. Klassische Produkte enthalten oft viel Zucker und künstliche Zusätze. Eistee kann auch natürlich, funktional und geschmacklich spannend sein.
Zu welcher Speise würden Sie Marry empfehlen?
Marry Icetea passt perfekt zu leichter Sommerküche wie Salaten, gegrilltem Gemüse oder Fisch. Aber auch zu asiatischen Gerichten harmoniert er hervorragend – die frischen, natürlichen Aromen ergänzen würzige Speisen ideal.

Inwiefern spielt Handwerk, Regionalität oder Nachhaltigkeit bei der Entwicklung Ihrer Produkte eine Rolle?
Wir setzen bewusst auf handwerkliche Herstellung, regionale Zutaten und kurze Lieferketten. Nachhaltigkeit ist für uns kein Trend, sondern Grundprinzip: von der Auswahl der Rohstoffe über die Verpackung bis hin zur Kooperation mit lokalen Partnern. So entsteht ein Produkt, das nicht nur gut schmeckt, sondern auch verantwortungsvoll produziert wird.
Inwiefern beeinflusst Ihr eigener Lebensstil Ihre Produktentwicklung?
Mein Lebensstil ist stark geprägt von Gesundheit, Nachhaltigkeit und Kreativität – das spiegelt sich in unseren Produkten wider. Ich möchte Getränke entwickeln, die ich selbst gerne trinke: natürlich, innovativ und verantwortungsvoll hergestellt.
Haben Sie schon einmal den Dry January ausprobiert? Wenn ja, wie waren Ihre Erfahrungen?
Ja, ich habe den Dry January getestet – eine gute Gelegenheit, bewusst auf Alkohol zu verzichten und neue Getränkealternativen zu entdecken. Besonders spannend war, wie schnell sich das Geschmacksempfinden verändert – man greift häufiger zu kreativen alkoholfreien Optionen. Der Dry January hilft, Routinen zu hinterfragen und Alternativen zu entdecken.
Setzen Sie gezielt Maßnahmen im Dry January? Wenn ja, welche? Für Konsumentinnen und Konsumenten aber auch z.B. für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter?
Wir haben Aktionen und Social Media-Kampagnen unter dem Motto „Genuss ohne Alkohol“. Dafür haben wir auch Rezept- und Pairing-Ideen für alkoholfreie Drinks, Rabattaktionen oder Probierpakete.
Spielen saisonale Anlässe (Weihnachten, Sommerfeste, Grillzeit) eine besondere Rolle für alkoholfreie bzw. -reduzierte Angebote? Merken Sie einen Unterschied im Dry January?
Saisonale Anlässe beeinflussen die Nachfrage stark: Im Sommer sind erfrischende, leichte Getränke angesagt – Eistee passt da natürlich perfekt. Der Dry January ist auch ein spürbarer Trend. Viele Menschen suchen bewusst nach alkoholfreien Optionen. Das steigert die Nachfrage nach kreativen Getränken wie Marry Icetea.
Welche aktuellen Trends im Bereich alkoholfreier Getränke beobachten Sie derzeit?
Der Markt für alkoholfreie Getränke entwickelt sich rasant. Wir sehen vor allem den wachsenden Bedarf an Premium-Alternativen. Konsumentinnen und Konsumenten wollen echten Genuss – nicht nur Verzicht. Hochwertige alkoholfreie Aperitifs, Spirituosen und Weine gewinnen an Bedeutung. Auch „functional drinks“ sind stark im Kommen – also Getränke mit Zusatznutzen wie Vitaminen, Adaptogenen (natürliche Pflanzenstoffe, die dem Körper helfen, sich an Stress anzupassen) oder Protein.
Wir beobachten auch den internationalen Markt sehr genau. In Ländern wie UK, USA oder Skandinavien ist der alkoholfreie Trend bereits deutlich stärker ausgeprägt – dort gibt es eine große Vielfalt an Premium-Alternativen. Österreich holt auf, aber es gibt noch viel Potenzial.
Was können wir noch von anderen Ländern “lernen”, wenn es um alkoholfreie Alternativen geht?
In Österreich brauchen wir mehr Mut zur Innovation – komplexe Aromen, spannende Botanicals (Pflanzenextrakte mit gesundheitlichem oder aromatischem Nutzen) und kreative Konzepte kommen gut an. Alkoholfreiheit darf auch luxuriös und stilvoll sein, da fehlt eine Premium-Positionierung. In anderen Märkten wird alkoholfrei als Teil eines modernen, gesunden Lebensstils inszeniert – das können wir übernehmen.
Glauben Sie, dass sich das Verständnis von Genuss ohne Rausch verändert hat?
Ja, definitiv. Früher galt alkoholfrei oft als „Verzicht“. Heute steht Genuss ohne Rausch für einen modernen Lifestyle: bewusst, kreativ und gesund.
Inwiefern glauben Sie, dass gesunde alkoholfreie Getränke helfen können, gesellschaftlich einen nachhaltigeren Umgang mit Alkohol zu fördern?
Gesunde alkoholfreie Alternativen zeigen, dass Genuss nicht zwangsläufig mit Alkohol verbunden ist. Das kann langfristig dazu beitragen, soziale Normen zu verändern und einen bewussteren Umgang mit Alkohol zu fördern – ohne erhobenen Zeigefinger, sondern durch attraktive, leckere Optionen.
Sollte die Gastronomie stärker auf alkoholfreie Alternativen setzen? Warum?
Unbedingt! Die Nachfrage steigt, und hochwertige alkoholfreie Optionen schaffen neue Genussmomente.
Welche Botschaft möchten Sie Menschen mitgeben, die ihren Alkoholkonsum überdenken wollen?
Probieren Sie Neues! Alkoholfrei heißt nicht Verzicht, sondern Vielfalt und bewusster Genuss.
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