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Angebote

Gastronomie, Events & Vereine

Die neue No & Low abv Trinkkultur

Gute Stimmung mit weniger Alkohol

Immer mehr Gäste fragen nach alkoholfreien oder alkoholreduzierten Alternativen. Mittlerweile ist es ein Trend: Sober Lifestyle genannt. Das Marktwachstum ist beachtlich: Studien prognostizieren einen Anstieg an alkoholfreien und alkoholreduzierten Getränken bis 2024 um ein Drittel.

Wir zeigen die Vielfalt des alkoholfreien Genusses und wie einfach es ist in der Gastronomie, bei Events oder im Vereinsleben die neue No & Low abv Trinkkultur umzusetzen. Mit No & Low abv sind alkoholfreie und alkoholreduzierte Getränke gemeint. No & Low abv bedeutet wenig oder kein Alkohol pro Volumen, also Alcohol by volume.

Alkohol und Jugendschutz

Branchen, die unmittelbar in die Alkoholwirtschaft miteingebunden sind wie Handel, Gastronomie und Tankstellen, haben einen hohen Anspruch im Umgang mit Alkohol. Was tun, wenn ein Jugendlicher Alkohol bestellt oder wenn der Gast alkoholisiert und ungut ist? Werden in der Gastronomie Jugendschutzbestimmungen nicht eingehalten, kann das zu hohen Geldstrafen führen. Auch der Entzug der Gewerbeberechtigung ist möglich. Welche Rechte haben Sie als Anbieter? Informationen zu diesen Fragen finden Sie hier.

Jährlich werden in der Steiermark Testkäufe mit Jugendlichen durchgeführt. Die Ergebnisse der letzten Jahre sind trotz Bemühungen verbesserungswürdig – es ist immer noch zu einfach für Jugendliche, Alkohol zu kaufen. Wie Jugendschutz funktionieren kann und worauf Sie achten sollten, sehen Sie in diesem Video.

Unsere Angebote


Cover der Jugendschutz-Broschüre. Abgebildet sind mehrere Flaschen mit orangem Inhalt.

Die Infobroschüre
zum Jugendschutz

Was darf´s zu trinken sein? – Ein Jugendschutz- Handlungsleitfaden für Gastronomen

Ein Leitfaden zum Toolkit von Mehr-vom-Leben mit Rezepten, Informationen zum Alkoholkonsum, eine Broschüre und einem Magazin.

Toolkit für Vereine

Ganz egal, ob Sie zuhause eine rauschende Party ausrichten oder mit Ihrem Verein ein Fest planen. Sie können Ihren Gäste mit der neuen Trinkkultur und einfachen Tipps Genuss pur bieten. Ganz nebenbei wirkt sich das Miteinander nachweislich positiv auf die körperliche und geistige Gesundheit von Ihnen und Ihren Gästen aus.

Rechentafel

Die „Mehr vom Leben“-Rechentafel erspart mühsames Kopfrechnen. Auf einem Blick kann erkannt werden, was Jugendliche ab welchem Alter trinken dürfen. […]

Jugendschutz-Sticker

Wir nehmen den Jugendschutz ernst! Der Jugendschutz-Sticker zeigt die gesetzlichen Regelungen zum Alkohol- und Tabakkonsum.

Cover Rezeptheft alkoholfreie Cocktails

Alkoholfreie Cocktailrezepte

Im neuen „MEHR VOM LEBEN“-REZEPTHEFT finden Sie die besten Rezepte für alkoholfreie Cocktails einfach zum selber mixen! „Das Auge trinkt mit“ – dieses leicht abgewandelte Sprichwort gilt natürlich auch für alkoholfreie Cocktails: Mit einfachen Handgriffen wird jeder Drink zum wahren Augen- und Gaumenschmaus. 16 leckere Rezepte für alle Jahreszeiten und Geschmacksrichtungen machen Lust darauf, Neues auszuprobieren und den Alkohol einfach mal wegzulassen. Überzeugen Sie sich selbst!

Netzwerk


Ein rotes Logo mit einer weißen Aufschrift "Now & Low", erstellt von der Initiative Mehr vom Leben.

No & Low abv Netzwerk Steiermark

Der No & Low abv-Newsletter informiert regelmäßig über neue Trends & Entwicklungen in der Gastronomie und den Anbieter*innen. Best Practices sowie konkrete Tipps für die Umsetzung im Alltag helfen Gastronom*innen im Alltag.

Alkoholfreie Alternativen
Produzent*innen

Logo vinumis
Vinumis
Wein, Sekt, Mixgetränke
Logo von der Brauerei Murauer mit dem Werbespruch "Rein das Beste"
Brauerei Murau
alkoholfreies Bier, Limo
Logo vom Unternehmen Raabauer Eisvogel
Raabauer Eisvogel
Sirupe
Logo des Unternehmen Thalheim mit der Aufschrift "Steiermarks älteste Heilwasserquelle"
Thalheimer Heilwasser GmbH
Limo, Mix-Säfte
Logo des italienischen Getränkeherstellers "Martini"
Bacardi-Martini GmbH
Bacardi, Martini
Schwarz-Weiß Foto von Kittenberg "Wachstum König"
Wachstum König
Fruchtsäfte
Logo des Getränkeherstellers "Kohl - Bergapfelsäfte" aus Südtirol mit einem roten Apfel
KOHL
Bergapfelsäfte
Logo des steirischen Getränkeherstellers "Raureif"
Raureif
Verjus
Logo des Spirituosen-Herstellers "Leopold Vier/Eins"
Leopoldviereins
Gin, Rum
Das Logo der Marke Verjus Shop in olivenfarbener Schrift.
Verjus Shop
Verjus
Das Logo der Marke Qinta in schwarzer Schrift.
Qinta
Apero, Limo
Das Logo von Green Sheep in grüner Schrift und links mit einem grünen Schaf.
Green Sheep
Sirup, Mix-Säfte
Logo der Marke Marry Icetea in schwarzer Schrift.
Marry Icetea
Eistee
Logo von der Marke Vera in roter Schrift mit einem Bild mit der Aufschrift "Vera Spirits".
Vera Spirits
Spirituosen
Logo Groß & Groß in grüner Schrift.
Gross & Gross
Wein
Mann mittleren Alters im Anzug unter dem Namen Werner Retter.

Werner Retter

Geschäftsführer Obsthof Retter

„Alkohol ist ein Geschmacksträger heißt es. Aber hochwertige, vollreife Früchte aus den besten Lagen brauchen keinen Geschmacksträger. Sie überzeugen nicht nur die besten Sommeliers, sondern überraschen durch ihre Einzigartigkeit auch eingefleischte Gourmets.“

https://www.obsthof-retter.com/

Infos & Tipps


Die Vorteile der neuen Trinkkultur

  • Gute Stimmung und Atmosphäre: Gäste bleiben länger, da sie sich nicht durch das Verhalten von stark alkoholisierten Personen gestört fühlen
  • Weniger Sachbeschädigungen und Reinigungskosten
  • Keine hohen Geldstrafen für das Personal und die Gäste, da das Jugendschutzgesetz eingehalten wird
  • Höhere Sicherheit durch weniger alkoholbedingte Unfälle oder Schlägereien.
  • Und vor allem: Wo Menschen sich wohl fühlen und Spaß haben, gehen sie auch gerne wieder hin!

So gelingt das Fest ohne Alkohol

  • Bieten Sie Ihren Gästen köstliche alkoholfreie Alternativen in schönen Gläsern an. Hier finden Sie Anregungen
  • Akzeptieren Sie ein „nein, danke!" Es braucht keine Argumente oder Ausreden um Alkohol abzulehnen. Beachten Sie Punkt 1
  • Kein Alkohol an Kinder unter 16 Jahren!
  • Sorgen Sie dafür, dass Ihre Gäste gut nachhause kommen und organisieren Sie Taxi oder Mitfahrmöglichkeiten.

Projekt „Fest im Griff“

Mit dem Projekt „Fest im Griff“ setzt sich VIVID – Fachstelle für Suchtprävention für eine verantwortungsvolle Festkultur ein. Auf der Website gibt es dazu eine umfangreiche Ideensammlung: Vom Umgang mit Alkohol, Nikotin und Jugendschutz, bis hin zum Rahmen und zur Sicherheit eines Festes.

Projekt „Party ohne Alkohol“

Mit dem Projekt soll in der Steiermark eine jugend- und jugendschutzfreundliche Festkultur nachhaltig verankert werden. Jugendlichen soll einerseits ein bewussterer Umgang mit Alkohol gezeigt und andererseits eine sinnvolle Alternative von alkoholfreien Cocktails angeboten werden. Die mobile, alkoholfrei „Bar-Box“ enthält alle notwendigen Utensilien, um diese alkoholfreien Cocktails zu mixen.

Handbuch „FEST IM GRIFF – Informationen und Tipps für Veranstalter“

Das Veranstaltungshandbuch von SUPRO (Kompetenzzentrum für Gesundheitsförderung und Prävention des Landes Vorarlberg) unterstützt Fest-VeranstalterInnen aus unterschiedlichen Bereichen dabei, eine verantwortungsvolle Alkohol- und Tabakprävention umzusetzen. Ob Vereinsfest, Faschingsumzug, Maturaball oder Zeltfest in der Gemeinde: Praxiserprobte Ideen und Anregungen helfen dabei, gesetzliche Bestimmungen einzuhalten und Exzesse zu vermeiden.

 

Eine grüne Glühbirne.

Online-Shop: nüchtern.berlin

Nach dem Motto „Was trinke ich, wenn ich nicht trinke?“ bietet nüchtern.berlin, der Onlineshop für Alkoholfrei, über 200 verschiedene alkoholfreie Getränkealternativen und darüber hinaus noch mehr Information rund ums alkoholfreie Trinkvergnügen.

Fragen & Antworten


Welche rechtlichen Grundlagen gibt es?

Jugendschutz in der Steiermark

Infos zum Jugendschutz in der Steiermark finden Sie auf der Website des Land Steiermark. Neben speziellen Informationsbereichen für Jugendliche, Eltern/Erwachsene, Gewerbetreibende und Veranstalter gibt es einen großen Downloadbereich mit vielen Info-Materialien. Die Broschüre Was darf´s zu trinken sein? bietet einen Jugendschutz- Handlungsleitfaden für Gastronomen.

Info und Hintergrund: Was in der Steiermark gilt

  • Leitfaden „Was hat der Veranstalter aus Sicht des Jugendschutzes zu beachten?“
    Im Rahmen des Steiermärkischen Jugendgesetzes haben VeranstalterInnen Vorkehrungen zu treffen, um Kinder und Jugendliche vor Gefahren und Einflüssen zu schützen, die sich negativ auf ihre Entwicklung auswirken könnten. Download PDF
  • Das Steiermärkische Jugendgesetz
    Folder Jugendgesetz für Jugendliche: Download PDF
    Folder Jugendgesetz für Erwachsene: Download PDF
    Aushängetafel für Gewerbetreibende: Download PDF
  • Broschüre Was darf´s zu trinken sein? – Ein Jugendschutz- Handlungsleitfaden für Gastronomen
Was ist „Sober Lifestyle“ und „Mindful Drinking“?

Der Trend zum „Sober Lifestyle“ („sober“ bedeutet übersetzt „nüchtern“) kommt aus den USA und findet auf der ganzen Welt immer mehr Anklang. Ein solcher Lebensstil definiert den Alkoholverzicht neu und möchte alte Normen und Gewohnheiten brechen. Vor allem soll der gesellschaftliche Druck genommen werden, Alkohol trinken zu müssen, um dazu zu gehören. Anhänger*innen findet der Trend vor allem in der jüngeren Generation. Die Millennials und die Generation Z bevorzugen einen gesundheitsbewussten und nachhaltigen Lebensstil und haben mehr Bewusstsein für die negativen Folgen des Alkoholkonsums. In vielen Ländern gibt es bereits alkoholfreie Lokale, Clubs und Veranstaltungsreihen, bei denen es ganz normal ist, ohne Alkohol zu feiern.

Das Besondere an dem Trend ist, dass der Verzicht auf Alkohol positiv besetzt ist. Im Vordergrund steht zumeist nicht die absolute Abstinenz, sondern ein bewusster und achtsamer Konsum („Mindful Drinking“). Dazu stehen die Menschen auch offen und selbstbewusst. In sozialen Medien sind Tags wie #alcoholfree, #sobriety oder #sobercurious, die jungen Menschen helfen, ihren Alkoholkonsum besser zu kontrollieren, mittlerweile weit verbreitet.

Wie steht es um die Akzeptanz alkoholfreier Alternativen?

Die Österreicherinnen und Österreicher sind alkoholfreien Alternativen generell aufgeschlossen. Vor allem alkoholfreies Bier hat sich etabliert. In einer Studie des Marktforschungsinstitutes Marketagent geben drei Viertel der Befragten an, bereits Bier oder Radler ohne Promille konsumiert zu haben. Zu alkoholfreien Cocktails haben bereits zwei Drittel gegriffen und knapp vier von zehn haben schon einmal alkoholfreien Sekt oder Schaumwein getrunken.

Auch die Idee von alkoholfreien Spirituosen in der Bevölkerung wird gut aufgenommen: Rund 40 Prozent sehen alkoholfreie Spirituosen als eine innovative und kreative Alternative zu hochprozentigen Getränken. Vor allem wenn man später noch mit dem Auto fahren oder am nächsten Tag früh aufstehen muss.

Die Gründe für den Verzicht auf Getränke mit Promille sind vielfältig. Laut steirischem Alkoholbericht haben über 80 Prozent der Steirerinnen und Steirer einfach kein Interesse am Alkoholkonsum. Fast genauso viele trinken aus gesundheitlichen Gründen keinen Alkohol.

Wie sind die Aussichten für den alkoholfreien Markt?

Die Nachfrage nach sog. „NoLo“ (no and low alcohol)-Getränken ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Auch die Ansprüche der Konsumentinnen und Konsumenten werden höher: Sie wünschen sich alkoholfreie Getränke, die ähnlich den alkoholischen Originalen schmecken und weniger Zucker beinhalten. Hier gibt es ein enormes Wachstumspotenzial.

Im Genussland Steiermark wird von der Gastronomie immer häufiger eine vielfältige Getränkekarte erwartet. Viele Gäste wünschen sich ein qualitativ hochwertiges Angebot ausgewählter und abgestimmter alkoholfreier Getränkebegleitungen abseits von zuckerintensiven Säften und Mineralwasser. Genuss und Alkoholverzicht schließen einander schon längst nicht mehr aus. Und für hochwertige Getränke sind die Menschen auch bereit, angemessene Preise zu bezahlen.

In Österreich machen die alkoholfreien und alkoholreduzierten Getränke aktuell 3 Prozent des Getränkemarktes aus. Laut Statista-Prognose wird im Jahr 2027 ein Marktvolumen von knapp 6 Milliarden Euro erreicht. Davon werden voraussichtlich fast zwei Drittel der gesamten Ausgaben im Segment alkoholfreie Getränke auf den Außer-Haus-Markt (z.B. Bars und Restaurants) entfallen.

Erstellt: 05/2023
Aktualisierung vorgesehen: 2026

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