Mehr vom Oktober: Warum viele Menschen alkoholfrei durch den Monat gehen
Sober October, ein Monat ohne Alkohol? Für viele klingt das zunächst nach Verzicht. Wer es ausprobiert, merkt jedoch oft schnell: […]
Spaß ohne Reue!
Vielleicht wirkt es manchmal so, als würden fast alle in deinem Alter Alkohol trinken. Dieser Eindruck täuscht oft und die Zahlen von Umfragen beweisen das Gegenteil. Social Media, Erzählungen oder einzelne Situationen bleiben dennoch besonders im Gedächtnis- dadurch erscheint Alkohol oft präsenter, als er tatsächlich ist.
In deinem Alter ist die Frage "Wo gehöre ich dazu?" oft wichtig. Alkohol scheint manchmal ein einfacher Weg zu sein, um dazuzugehören oder lockerer zu wirken. Aber:
✨ Auch ohne Alkohol gehörst du dazu. Echte Ausstrahlung kommt von dir, nicht aus einem Glas.
🎉 Für eine gute Party braucht es keine Promille.
Musik, Freundschaften, gemeinsame Erlebnisse und gute Stimmung reichen völlig aus.
🧠 Wer nüchtern bleibt, bekommt mehr mit, trifft klarere Entscheidungen und ist am nächsten Tag fitter.
Nicht jede Person möchte Alkohol trinken und das ist völlig in Ordnung. Manchmal kann trotzdem das Gefühl entstehen, mittrinken zu müssen.
Wichtig ist: Du entscheidest selbst, was zu dir passt. Niemand muss Alkohol trinken, um dazuzugehören. Wir haben auf unserer Seite noch weitere "Nein, danke!" Comics.

Dein Gehirn entwickelt sich bis ins junge Erwachsenenalter weiter 🧠 Alkohol kann dabei wichtige Funktionen beeinträchtigen, zum Beispiel:
Aufmerksamkeit und Konzentration
⚡ Reaktionsvermögen
💡 Erinnerungsfähigkeit
❗ klare Entscheidungen
Je jünger du bist, desto empfindlicher kann dein Gehirn auf Alkohol reagieren.
😴😨 Alkohol macht zwar müde, verbessert aber den Schlaf nicht. Auch Stress, Unsicherheit oder Ängste verschwinden dadurch nicht. Im Gegenteil: Nach dem Trinken können Stimmungstiefs, Unruhe oder Ängste stärker werden.
Alkohol kann dazu führen, dass du dich sicherer fühlst, als du tatsächlich bist. Dadurch steigt das Risiko für:
🤕 Unfälle
🤬 Gewalt und Konflikte
🚗 riskante Aktionen im Straßenverkehr
🙅🏻 das Überschreiten persönlicher Grenzen
Gerade an ungewohnten Orten ist ein klarer Kopf oft die beste Entscheidung.
Vielleicht gibt es in deiner Familie oder in deinem Freundeskreis jemanden, dessen Alkoholkonsum dir Sorgen macht. Wichtig für dich zu wissen ist:
Rat auf Draht
Die Notrufnummer Rat auf Draht ist eine wichtige Anlaufstelle bei Problemen, Fragen und in Krisensituationen für Kinder, Jugendliche und deren Bezugspersonen. Wenn Kinder und Jugendliche Alkoholmissbrauch bei ihren Eltern bemerken oder selbst das Gefühl haben zu viel zu trinken, können sie unter der Nummer 147 oder online via Chat mit Expertinnen und Experten in Kontakt treten.
Suchthilfeeinrichtungen in der Steiermark
Der Gesundheitsfonds Steiermark informiert auf seiner Webseite über Einrichtungen der Suchthilfe und deren Standorte im Bundesland.
VIVID – Fachstelle für Suchtprävention
Für Jugendliche und Familienangehörige bietet VIVID umfassende Informationsangebote zur Alkohol- und Suchtprävention.
Alkohol kann Konflikte verschärfen und dazu führen, dass man Angst hat, beschimpft, verletzt oder vernachlässigt wird. Wenn dir etwas passiert, das sich nicht richtig anfühlt, oder wenn du Angst vor einem Erwachsenen hast: Sprich mit jemandem, dem du vertraust und hol dir Unterstützung.
Das Digitale Kinderschutzzentrum ist für Kinder und Jugendliche da, die von körperlicher, psychischer, sexualisierter oder digitaler Gewalt betroffen sind oder sich bedroht fühlen. Auch Freunde, Verwandte, Nachbarn oder Eltern können sich melden.
Problematischer Alkoholkonsum oder eine Alkoholkrankheit betrifft IMMER die ganze Familie. Es leiden alle darunter: Nicht nur der betroffene Elternteil, sondern […]
Weil sich dein Körper und dein Gehirn noch entwickeln, reagierst du empfindlicher auf Alkohol als Erwachsene. Deshalb gibt es in der Steiermark Jugendschutzbestimmungen:
Was darf´s zu trinken sein? – Ein Jugendschutz- Handlungsleitfaden für Gastronomen
Alkoholkonsum kann Sie als Elternteil spürbar verändern:
Drei wesentliche Faktoren die im Alltag mit Kindern entscheidend sind. Alkohol beeinflusst die Aufmerksamkeit. Sie sind schneller abgelenkt oder nehmen Signale des Kindes verzögert wahr. Gleichzeitig kann die Reaktionsfähigkeit sinken: In unerwarteten Situationen dauert es länger, angemessen zu handeln. Beispielsweise, wenn das Kind auf die Straße läuft oder auf die heiße Herdplatte greift. Auch das Sehfeld und die Wahrnehmung verändern sich. Der Blick wird enger, Sie übersehen Details leichter. Außerdem schätzen Sie Entfernungen oder Bewegungen schlechter ein.
Hinzu kommen oft Stimmungsschwankungen. Alkohol kann zwar kurzfristig entspannen. Er führt aber auch zu Gereiztheit, Ungeduld oder Überreaktionen. Gespräche werden oberflächlicher und Sie setzen Grenzen inkonsequenter. Außerdem kann es sein, dass Sie Emotionen Ihres Kindes weniger feinfühlig begleiten. Für Kinder bedeutet das gleichzeitig eine weniger verlässliche Bezugsperson. Kinder orientierten sich stark an genau dieser Verlässlichkeit.
Sie möchten Ihren eigenen Alkoholkonsum und die Vorbildwirkung auf Ihre Kinder ehrlich betrachten? Wir laden Sie mit folgenden Fragen zu einer kleinen Selbstreflexion ein:
Der Umgang mit Alkohol beginnt nicht erst im Jugendalter – er wird bereits früh in der Familie geprägt. Kinder beobachten genau, welche Rolle Alkohol im Alltag spielt, wie Erwachsene damit umgehen und welche Botschaften dabei vermittelt werden.
Isabelle Kranacher arbeitet bei der Fachstelle für Suchtprävention VIVID. Im Interview beleuchtet sie aus psychologischer Sicht, warum das familiäre Umfeld so entscheidend ist, welche Vorbildwirkung Eltern haben und wie sie ihre Kinder bei einem reflektierten Umgang mit Alkohol unterstützen können.
Spätestens in der Pubertät wird Alkohol für viele Jugendliche zum Thema – auf Partys, im Freundeskreis oder aus Neugier. Für Eltern ist das oft ein Balanceakt: zwischen Schutz und Vertrauen, zwischen klaren Regeln und offenen Gesprächen.
Isabella Kranacher arbeitet bei der Fachstelle für Suchtprävention VIVID. Im Interview erklärt sie, wie Eltern einen gesunden Umgang vermitteln können, ohne zu belehren oder abzuschrecken. Sie zeigt, worauf es jetzt ankommt – und wie Eltern ihre Jugendlichen stärken können.
Im Vergleich zu anderen Ländern konsumieren Jugendliche in Österreich häufig und viel Alkohol. Allerdings trinken diese Jugendlichen weniger häufig und kleinere Mengen als in den Jahren zuvor. Vor allem junge Männer trinken weniger als früher.
Die steirischen Jugendlichen trinken im europäischen Vergleich viel Alkohol. 59% der Schülerinnen und Schüler von 14 bis 17 Jahren geben an, „in den letzten 30 Tagen“ Alkohol getrunken zu haben. Rund die Hälfte haben laut Selbstauskunft bereits einen Rausch gehabt. Rund ein Viertel der Burschen und Mädchen geben an, beim ersten Konsum von Alkohol (mindestens 1 Glas) 13 Jahre alt gewesen zu sein. Der erste Rausch wird in der Regel im Alter von 14 oder 15 Jahren erlebt.
Nach Schultypen betrachtet, machen Schülerinnen und Schüler aus polytechnischen Schulen und Berufsschulen etwas häufiger Rauscherfahrungen. Überdurchschnittlich viele sind beim ersten Konsum von Alkohol unter 14 Jahre alt. Schülerinnen und Schüler in allgemeinbildenden höheren Schulen geben häufiger als andere an, „noch nie“ betrunken gewesen zu sein. Siehe Schüler*innen - Gesundheitsbericht Steiermark
Am ehesten trinken Jugendliche Alkohol auf Partys oder in Clubs. Für viele steht das Zusammensein mit Freundinnen / Freunden und das gemeinsame Feiern im Vordergrund. Nicht immer handelt es sich dabei um problematischen Alkoholkonsum. Allerdings kommt es immer wieder zu Alkoholexzessen. Der Rausch dient zum Austesten von Grenzen.
Erfreulicherweise wissen die meisten Jugendlichen, dass Alkohol bei Stress oder Traurigkeit nicht hilft. Auf die Frage, warum sie Alkohol trinken, antworten Jugendliche am häufigsten, dass sie glauben, Alkohol würde für gute Stimmung sorgen und helfe gegen Schüchternheit.
Infos zum Jugendschutz in der Steiermark finden Sie auf unserer Seite hier.
Sie als Eltern sind wichtige Vorbilder! Trinken Sie weniger als bisher und bringen Sie immer wieder alkoholfreie oder alkoholreduzierte Alternativen auf den Tisch. Zeigen Sie auch, dass Sie in bestimmten Situationen ganz auf Alkohol verzichten: beim Autofahren, am Arbeitsplatz, wenn Sie schwanger sind oder Medikamente einnehmen.
Wenn Sie sich Sorgen machen, dass eine erwachsene Person aus Ihrer Familie oder aus Ihrem Bekanntenkreis zu viel trinkt, können Sie ein paar Dinge tun:
Wenn Sie meinen, Ihr Kind trinkt zu viel, sollten Sie lieber früher als später das Gespräch suchen.
Schaffen Sie gemeinsame Regeln mit Ihrem Kind, die klar sind und damit leichter eingehalten werden können. Sie können zum Beispiel gemeinsam beschließen, dass an Schultagen kein Alkohol getrunken wird oder dass Sie am Wochenende als Taxi zur Verfügung stehen.
Um mit Gruppenzwang umgehen und „Nein“ sagen zu können, müssen Sie Ihre Grenzen kennen und selbstbewusst auftreten. Suchen Sie sich Verbündete in der Gruppe und schlagen Sie Alternativen für Getränke oder Aktivitäten vor. Bleiben Sie standhaft und lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Ein „Nein, danke!“ reicht völlig aus! Vermeiden Sie Rechtfertigungen und suchen Sie bei Bedarf Unterstützung bei Vertrauenspersonen. Es ist wichtig zu wissen, dass Sie das Recht haben, Ihre eigenen Entscheidungen zu treffen, und dass Ihre Grenzen respektiert werden.

Alkohol ablehnen: Ausreden für jeden Typ und Anlass Mit der Comic-Serie will die Initiative „Weniger Alkohol – Mehr vom Leben“ […]
Wie sagt man richtig „nein“?, Was gibt´s denn für Alternativen? Wo bekomme ich schmackhafte Rezepte? und „Wie war das mit dem Jugendschutz?“ Bleiben Sie auf dem Laufenden und finden Sie die Antworten auf diese Fragen und mehr in unserem Newsletter. Melden Sie sich hier zum „Weniger Alkohol - Mehr vom Leben“ Newsletter an.
„Ich spiele lieber mit unseren Kindern. Nicht mit dem Kater von letzter Nacht.“
Auf der Seite des Jugendreferats finden Sie u.a. Plakate, Folder und Aushängetafeln für Gewerbetreibende zum Download.
Wie man Kinder und Jugendliche stärken kann, weiß VIVID – die Fachstelle für Suchtprävention des Landes Steiermark.
Auf der Seite „Kenn dein Limit“ finden Eltern Tipps und Regeln für den klaren Umgang mit Alkohol in der Familie.
https://www.kenn-dein-limit.de/alkoholberatung/informationen-fuer-eltern/
Zum Thema Alkohol finden Sie hilfreiche Tipps auf der österreichischen Feel-ok.at- Seite.
https://www.feel-ok.at/de_AT/jugendliche/jugendliche-konsum-sucht.cfm
Informationen für Kinder oder Jugendliche von Problemeltern gibt es unter der Webseite der Drogenhilfe Köln in Deutschland:
Auf der Seite der Sucht Schweiz finden Kinder und Jugendliche Unterstützung, wenn Mama oder Papa trinkt. Für die Altersgruppe 8–12 Jahre und 13–20 Jahre gibt es gezielt Informationen.
Schnaps regt die Verdauung an, Alkohol verdunstet beim Kochen, Wein sollte man auf Bier trinken und nicht umgekehrt. Rund um das Thema Alkohol ranken sich viele Mythen und Halbwahrheiten. Doch was ist an diesen weitverbreiteten Behauptungen wirklich dran? Unser Faktencheck beleuchtet die sieben größten Mythen und verrät, was wirklich stimmt.
Erstellt: 09/2026
Aktualisierung vorgesehen: 2028
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Fritz Triendl, Zonko genannt, ist Journalist und Testfahrer beim Motorradmagazin 1.000 PS. In der deutschsprachigen Motorradszene hat er sich durch […]
Nina Amon-Weilbuchner ist eine berufstätige Mama und lässt den Alkohol links liegen. Sie greift aus purem Genuss lieber zu alkoholfreien […]