Gesund & Fit durch weniger Alkohol

Am 05. und 06. Mai sind wir bei der KroneFIT Gesundheitsmesse in Graz

Dort wollen wir mit Ihnen darüber sprechen, wie sich weniger Alkohol positiv auf Ihre Gesundheit auswirken kann. Außerdem gibt es vor Ort die Möglichkeit, mit einem Selbsttest herauszufinden wie es denn um den eigenen Alkoholkonsum steht.

Mehr vom Leben – Gutschein downloaden und Vorteilsticket sichern

Gegen Abgabe dieses ausgefüllten Gutscheins erhalten Sie am 5. oder 6. Mai 2017 bei der Gesundheitsmesse KroneFIT ein ermäßigtes Vorteilsticket um € 3,– (inkl. MwSt.)

 

05. – 06. Mai
Messe Graz, Halle A

Lokal ist genial

Den meisten ÖsterreicherInnen fällt es leicht, mehrere Bierbrauereien in ihrer Umgebung zu nennen, aber wie steht es mit lokal erzeugten alkoholfreien Getränken? Wir stellen Euch ansässige Wasser- und Fruchtsafthersteller in der Steiermark vor.*

Bewusst einkaufen

Grundsätzlich ist es vorteilhaft, wenn man sich beim Kauf von Lebensmitteln so weit möglich an lokale Hersteller hält. Durch regen Kontakt zwischen Erzeugern und Verbrauchern sind tolle Qualität und Geschmack garantiert. Zusätzlich wird die regionale Wirtschaft gestärkt und die kurzen Transportwege schonen die Umwelt.

Schaut man ins benachbarte Kärnten scheint laut Werbespruch die Sonne…
Der coffeinhaltige Mate Tee ist die Hauptzutat von MAKAvA, das mit Kärntner Quellwasser zubereitet wird. Holunder sorgt für die blumige Note. Ein engagiertes, junges Team mit Markenzeichen bio, fair und regional vertreibt das Getränk in der Steiermark.

Etwas „Uraltes“….  und trotzdem voll im Trend: Verjus. Er wird aus unreifen Trauben gepresst und enthält keinen Alkohol. Seine elegante und milde Säure eignet sich für erfrischende sommerliche Drinks wie auch im Winter für Heißgetränke. …

Mineralwasser

Für Erwachsene wird empfohlen, eine Mindestmenge von 1,5 Liter Wasser pro Tag zu trinken. Mineralwasser enthält zusätzlich Mineralstoffe wie Magnesium, Calcium und Natrium, die vielerlei Nutzen für den Körper haben.

Mineralwasser-Herststeller Johannisbrunnen, aus Straden in der Steiermark ist sogar bekannt als Heilwasser, das sich anregend auf den Stoffwechsel und Verdauung auswirkt und Sodbrennen lindert. Besonders Interessierte können sogar das dortige Johannisbrunnen-Museum besuchen und mehr über dessen Geschichte und Heilwirkung zu erfahren.

Auch die Peterquelle aus dem südoststeirischen Vulkanland hat sich seit 1959 als Tradtitionsbetrieb etabliert. Neben Mineralwasser bietet Peterquelle auch spritzige Fruchtgetränke, die eine gesunde Alternative zu zuckerhaltigen Softdrinks darstellen.

Fruchtsäfte

Aufgrund des hohen Fruchtzuckergehalts sind Fruchtsäfte zwar eine kleine Kalorienbombe, jedoch enthalten sie je nach Frucht lebensnotwendige Nährstoffe und Vitamine.

Kinzer Fruchtsäfte aus Wolfsberg im Schwarzautal hat 1981 als kleiner Familienbetrieb begonnen und kann mittlerweile mit bunten Apfelsaft-Variationen sogar in einigen Interspar-Filialen in Graz und Deutschlandsberg gefunden werden.

Ribes aus St. Stefan ob Stainz hat verschiedenste Fruchtsäfte im Sortiment und setzt seit 1995 auf BIO – sowohl in der Produktion als auch in der Verpackung. Ihr Motto lautet „Region ist die erste Wahl“.

Also warum in die Ferne schweifen…

… wenn das Gute so nahe liegt. Welche Getränke könnt ihr empfehlen?

 

* die Liste ist rein exemplarisch und kann gerne weitergeführt werden.

Alkoholprävention für Lehrlinge

Lehrlinge sind eine wichtige Zielgruppe für die betriebliche Gesundheitsförderung und Suchtprävention. In jungen Jahren haben sich Probleme oft noch nicht manifestiert und können wirksam vorgebeugt werden. Mag. Lukas Schmuckermair von VIVID – Fachstelle für Suchtprävention informiert im Blogbeitrag über Möglichkeiten der Früherkennung und Prävention und stellt Angebote im Lehrlingsbereich vor. Die neue Broschüre, „Mit Maß und Ziel – Alkoholprävention im Lehrlingsbereich“, ist ab sofort auch ein Angebot im „MEHR VOM LEBEN“-TOOLKIT FÜR BETRIEBE.

Ein Lehrling kommt regelmäßig verkatert in den Betrieb. Seine Arbeit wird ungenauer und unzuverlässiger. Er reagiert gereizt, wenn er zwischen Tür und Angel darauf angesprochen wird. Die Ausbildnerin und der Abteilungsleiter sind unsicher, wie sie in dieser Situation reagieren sollen. Soll man nach einem Weg suchen, wie man den Lehrling wieder loswird? Wäre es besser, ihn gleich an eine Suchtberatungsstelle zu vermitteln? Oder soll man erst einmal einen Vortrag über die Gefahren von Alkohol für die gesamte Belegschaft organisieren?

Oft wird aus Unsicherheit, wie man handeln soll, gar nicht reagiert. Oder es wird erst nach längerer Zeit reagiert, wenn die Situation untragbar geworden ist.

credit: VIVID

Früherkennung und Frühintervention

Aus suchtpräventiver Sicht wären diese Anzeichen von problematischem Alkoholkonsum beim Lehrling ein guter Zeitpunkt, um zu intervenieren. Es ist ziemlich unwahrscheinlich, dass er schon ein echtes Suchtproblem hat. Aber es gibt schon negative Auswirkungen, die ein Anlass sein können, um das Thema anzusprechen. Dabei ist es natürlich wichtig, auf Regeln zum Thema Alkohol aufmerksam zu machen. So ein Gespräch kann aber auch ein guter Anlass sein, um über Dinge wie Überforderung und Stress oder Unterforderung und Langeweile in der Arbeit zu sprechen. Wenn Bezugspersonen von Lehrlingen es schaffen, ein gutes Gesprächsklima zu schaffen, können gemeinsam Lösungen gefunden werden. Im besten Fall verbessert sich die Arbeitsleistung und der Lehrling ändert sein Konsumverhalten.

Gesundheitsförderung und Prävention

Ein Betrieb kann allerdings auch schon einiges zu Förderung von Gesundheit und Vorbeugung von Alkoholsucht beitragen, bevor konkrete Anlassfälle zum Handeln zwingen. Vorträge und Workshops für Lehrlinge und MitarbeiterInnen zu Gesundheitsrisiken und Suchtgefahr von Alkohol sind ein beliebtes Mittel zur Sensibilisierung der Belegschaft. Darüber hinaus kann man sich Anlässe wie Betriebsausflüge, Firmenfeiern oder informelle After-Work-Drinks ansehen und überlegen, inwieweit Alkohol dabei im Mittelpunkt steht. Oft können mit einfachen Mitteln attraktive Alternativen angeboten werden. Das schafft echte Wahlfreiheit, bei der es keinen unterschwelligen Druck zum Alkoholkonsum gibt. Es ist auch ein Beitrag zur Suchtvorbeugung, wenn Betriebe darüber nachdenken, welche Möglichkeiten sie ihren Lehrlingen zur Entspannung in Arbeitspausen bieten. Da Alkohol oft als Scheinlösung eingesetzt wird, um Stress abzubauen, ist es wichtig, Alternativen kennen zu lernen. Regelmäßige Gespräche mit Lehrlingen, in denen Probleme und Konflikte offen angesprochen werden können, reduzieren Frust und können auch dazu beitragen, dass dieser nicht mit Alkohol runtergespült werde muss.

Neue Angebote im Lehrlingsbereich

Um Betriebe, Berufsschulen und Lehrlingsheime bei diesen Themen zu unterstützen, gibt es neue Angebote zur Alkoholprävention im Lehrlingsbereich, die von VIVID – Fachstelle für Suchtprävention Steiermark – umgesetzt werden.

Für Lehrlinge bietet VIVID Workshops und Vorträge zu folgenden Themen an:

  • Alkohol und Konsumreflexion
  • Rausch und Risiko
  • Stress und Stressbewältigung

VIVID ist es aber auch wichtig mit den Bezugspersonen von Lehrlingen in Betrieben, Berufsschulen und Lehrlingsheimen zu arbeiten. Deshalb bietet VIVID fachliche Beratungen, Seminare und Vorträge für Lehrlingsverantwortliche, BerufsschullehrerInnen und BetreuerInnen in Lehrlingshäusern zu diesen Themen an:

  • Wissen und Information zu Alkohol
  • Kommunikation und soziale Unterstützung
  • Alternativen zum Alkoholkonsum
  • Früherkennung und Frühintervention

Gemeinsam Lösungen erarbeiten

credit: Sanu A S/ Pixabay

In diesen Veranstaltungen können zum Beispiel konkrete Leitfäden für Gespräche mit Lehrlingen ausgearbeitet werden. Oder es werden Ideen dafür gesammelt, welche Angebote ein Betrieb oder eine Einrichtung erweitern oder zusätzlich anbieten will, um Lehrlingen alternative Wege zur Entspannung & Stressabbau oder zum gemütlichen Ausklingen eines Arbeitstages zu ermöglichen. VIVID kann dabei Informationen und Expertise, Ideen und Anregungen liefern. Der Betrieb oder die Einrichtung entscheidet, was wünschenswert und machbar ist. Gemeinsam können dann Ideen und erste Schritte zur Umsetzung ausgearbeitet werden.

Das Angebot ist Teil der Förderung für Betriebe des Aktionsplans Alkoholprävention „Weniger Alkohol – Mehr vom Leben“ und daher kostenlos. Nähere Information und Anmeldung zu den Angeboten im Lehrlingsbereich unter www.vivid.at/angebot/lehrlinge und info@vivid.at.

Neue Broschüre für Alkoholprävention im Lehrlingsbereich

In einer neuen Broschüre informiert VIVID über Möglichkeiten, das Thema Suchtvorbeugung in den Betrieb zu integrieren, den Umgang junger Menschen mit Alkohol und das Thema Sucht und Alkohol im Allgemeinen. Die Inhalte richten sich speziell an die Bezugspersonen von Lehrlingen, wie z. B. Lehrlingsverantwortliche, LehrlingskoordinatorInnen, LehrlingsausbildnerIinnen, BerufsschullehrerIinnen oder MitarbeiterIinnen in Lehrlingsheimen.

Die Broschüre „Mit Maß und Ziel – Alkoholprävention im Lehrlingsbereich“ ist ab sofort auch ein Angebot unseres „MEHR VOM LEBEN“-TOOLKIT FÜR BETRIEBE und steht kostenlos zum Download zur Verfügung: Inhaltsverzeichnis (Nr.11)

Werden Sie Unterstützer_In

Unserer Allianz für einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol haben sich bereits viele Steirerinnen und Steirer angeschlossen. Werden auch Sie jetzt aktiv und Teil dieser Allianz!

Mit dem Unterzeichnen und Einhalten der Unterstützungserklärung tragen Sie aktiv dazu bei, dass die gefährlichen Folgen von übermäßigem Alkoholkonsum in der Steiermark reduziert werden.

Hier können Sie die Unterstützungserklärung downloaden und ausdrucken.

Jetzt unterschreiben!

Unterstützungserklärung

Um die gefährlichen Folgen von übermäßigem Alkoholkonsum in der Steiermark zu verringern und die schönen Momente des Lebens bewusst zu genießen, unterstütze ich die Initiative „Weniger Alkohol – Mehr vom Leben“. Daher entschließe ich mich freiwillig Folgendem nachzukommen:

                        * … im täglichen Leben ein Vorbild  zu sein und bewusst zu genießen
                        * …den Jugendschutz ernst zu nehmen und einzuhalten. 

                        * … niemanden zu überreden, Alkohol zu trinken.

                        * …auch mit alkoholfreien Getränken anzustoßen.

%%ihre Unterschrift%%

152 Unterschriften = 152% Akzeptierte Tags:
0
100

Erzähle deinen FreundInnen davon, damit auch sie ein starkes Zeichen für einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol setzen.

   


Bisherige UnterstützerInnen
152 Frau Bettina A.
151 Frau Daniela K.
150 Frau Katharina V.
149 Frau Kurt H.
148 Herr Jo W.
147 Frau Michelle S.
146 Frau Ruth z.
145 Frau Gabriele S.
144 Frau Elisabeth C.
143 Herr Erich B.
142 Frau ERIKA R.
141 Herr Manfred R.
140 Herr Rudolf K.
139 Frau Daniela T.
138 Frau Andrea F.
137 Herr Herbert K.
136 Herr Alois K.
135 Frau Martina S.
134 Frau Nicola W.
133 Frau Astrid L.
132 Herr Andreas R.
131 Herr Ralf W.
130 Frau Veronika K.
129 Herr Gernot W.
128 Frau Sabine H.
127 Herr Alois N.
126 Frau Kathrin P.
125 Frau Wolfgang D.
124 Herr Maurizio N.
123 Herr Patrick H.
122 Frau Daniela M.
121 Frau Gerald Ernst W.
120 Frau Gabriele L.
119 Herr Philipp Alexander G.
118 Herr Alois R.
117 Frau Margit P.
116 Frau Martina K.
115 Herr Fabian P.
114 Frau Walburga F.
113 Frau Birgit D.
112 Frau Isabella G.
111 Frau Angelika S.
110 Frau Elisabeth G.
109 Herr Tobias W.
108 Frau Maria S.
107 Frau Kurt L.
106 Frau Joerg-peter P.
105 Frau Petra F.
104 Herr Mario S.
103 Herr Jürgen S.
102 Frau Christine P.
101 Herr Jakob G.
100 Frau Michaela H.
99 Herr Robert L.
98 Frau Sandra S.
97 Frau Pascale S.
96 Herr Christian K.
95 Frau Marlene P.
94 Frau Astrid M.
93 Mathias P.
92 Wolfgang N.
91 Alexandra H.
90 Michaela S.
89 Andrea E.
88 Kurt W.
87 Maria Z.
86 Herbert E.
85 Erika S.
84 Birgit P.
83 Katharina P.
82 Lukas A.
81 Dieter M.
80 Muna A.
79 Gerda S.
78 Christine O.
77 Peter S.
76 Gerlinde W.
75 Christian G.
74 Julia N.
73 Helga T.
72 Birgit S.
71 Werner O.
70 eckhard l.
69 Bettina P.
68 Birgit L.
67 Martina N.
66 Michaela C.
65 Rupert S.
64 Johannes P.
63 Maria P.
62 Sebastian W.
61 Astrid K.
60 Roland U.
59 horst k.
58 Bernhard T.
57 Ursula H.
56 Barbara B.
55 Alida R.
54 Anita M.
53 Peter K.
52 August P.
51 Erwin N.
50 Wolfgang H.
49 Eva G.
48 Werner G.
47 Isabella E.
46 monika r.
45 petra D.
44 Renate S.
43 Alexandra M.
42 Eva T.
41 Barbara F.
40 Lisa B.
39 Anne R.
38 Raphaela G.
37 Gerhard Ernst W.
36 Florian N.
35 Petra P.
34 Nadja L.
33 Barbara S.
32 Manuela H.
31 Kerstin H.
30 Julia S.
29 Peter F.
28 Sonia G.
27 Edith H.
26 Ulrike R.
25 Julia Anna B.
24 Beatrice B.
23 Linda M.
22 Judy G.
21 Katharina N.
20 Martina S.
19 Kathrin H.
18 Anna A.
17 Michaela S.
16 Sandra M.
15 Maria P.
14 Martina S.
13 Lydia S.
12 Annemarie E.
11 Alexandra B.
10 Simone S.
9 Johannes S.
8 Bianca H.
7 Kristina W.
6 Nicole R.
5 Petra W.
4 Kurt O.
3 Miriam M.
2 Anna D.
1 anna o.

Steirische Vereine engagieren sich wieder

Wir freuen uns, dass sich weitere Vereine dazu entschieden haben, in ihrer Gemeinschaft einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol einzuführen. Gemeinsam können wir in der Steiermark viel verändern!

Im Rahmen unserer Mikroförderung hatten steirische Vereine wieder die Möglichkeit, Regelungen für maßvollen Umgang mit Alkohol einzuführen und dafür bis zu 500 Euro zur Aufbesserung ihrer Infrastruktur in Form von Musikinstrumenten, Sportgeräten, Uniformen etc. zu erhalten.

Diesmal haben sich die Vereine wieder verschiedenste kreative Maßnahmen und Veranstaltungen einfallen lassen, um langfristig einen gesunden Lebensstil in ihrer Community zu etablieren. So konnten insgesamt mehrere Hundert Vereinsmitglieder auf maßvollen Umgang mit Alkohol aufmerksam gemacht werden. Wir freuen uns über diesen Erfolg und bedanken uns bei allen, die mitgemacht haben!

 

Der Jujutsu Kobudo Verein Fudoshin bietet sportliche Alternativen zum regelmäßigen Fortgehen. Trainingsgeräte können jetzt auch außerhalb regulärer Einheiten genutzt werden. Bei Veranstaltungen  werden zukünftig alkoholische Getränke reduziert. 


Die Jungsteirerkapelle Feldbach  hat sich darauf geeinigt, dass  alkoholfreie Getränke im Musikheim gratis ausgeschenkt werden  und bei Musikertreffen regionale Fruchtsäfte alternativ zu Schnaps angeboten werden.

 


Der Musikverein Liebenau  hat einen Workshop mit VIVID veranstaltet. Zusätzlich werden alkoholfreie Getränke im Probelokal gratis und bei Festen vergünstigt angeboten.

 


Die Sängerrunde Spielberg-Sachendorf hat seine Vereinsstatuten aktualisiert und einen alkoholfreien Vereinsausflug organisiert.

 

 


Der SV Novo Athletics hat Workshops und Seminare zur Suchtprävention für Sportler und Trainer organisiert. In Zukunft wird der Verein alkoholfreie Veranstaltungen abhalten.

 


Der TTC Feldkirchen setzt auf Bewusstseinsbildung durch Plakate und bietet preisgünstige alkoholfreie Getränke für seine Mitglieder.

 

 


TUS Spielberg Sektion Karate bietet frische Säfte aus der Region und ihren alkoholfreien Karate-Cocktail in den Vereinsfarben zum Spezialpreis.

 

 


Der UFC Fehring hat in einer Vereinsvereinbarung festgehalten, dass vom Verein selbst bei Jugendhallen-Cups kein Alkohol ausgeschenkt wird.

 

 


Der USG Grambach hat sich „Weniger Alkohol-Mehr vom Leben“ Sportwimpel besorgt, die neue Position „Suchtbeauftragter“ im Vorstand eingeführt und einen Artikel zum Thema Sport und Alkohol in ihrer Gemeindezeitung veröffentlicht.


Der Weststeirische Fliegerclub macht mit Plakaten, Infomaterial und Diskussionsrunden auf die Aktion aufmerksam und vergibt bei Wettbewerben alkoholfreie Siegerpreise und Geschenkskörbe.

 


Der Jujutsu Kobudo Verein Heijoshin hat in einer Diskussionsrunde Vereinsregeln für einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol auf Plakaten festgehalten und bietet alkoholfreie Getränke jetzt günstiger an.

 


Die Naturfreunde Steiermark setzen auf Bewusstseinsbildung. Bei Veranstaltungen werden gesunde Alternativen angeboten, um ein Umdenken zu bewirken. Auch Eltern werden einbezogen und haben eine Vorbildwirkung.

 


Die Bar der Ortsmusikkapelle St.Martin am Wöllmißberg wird in die Verantwortung der Jugend übergeben. Zusätzlich besuchten die Mitglieder einen Vortrag einer Diätologin, um zu erfahren, wie man bewusst mit Alkohol umgeht.

Alkoholprävention im Alter

Das Alter bringt viele Veränderungen mit sich. Einige sind nicht immer einfach zu bewältigen, wie z. B. die Umstellung auf den Ruhestand, Schicksalsschläge durch Tod oder Krankheit von nahen Angehörigen bzw. Freunden sowie zunehmende, eigene gesundheitliche Einschränkungen. Manche Menschen entwickeln deshalb im fortgeschrittenen Lebensalter einen problematischen Umgang mit Alkohol. VIVID – Fachstelle für Suchtprävention widmet sich diesem wichtigen Thema in einer neuen Broschüre. Für ältere Menschen, deren Angehörige oder Einrichtungen, die in der Begleitung, Betreuung oder Pflege älterer Menschen tätig sind, bietet VIVID neue Angebote für die Alkoholprävention im Alter.

 

Fotocredit: Pietro Schellino on Unsplash

Herr S. ist 78 Jahre alt und lebt alleine zuhause. Seine Frau ist vor zwei Jahren überraschend an Krebs gestorben. Diese Situation war für ihn nicht leicht zu bewältigen. Er ist dankbar für die Hilfe seiner Tochter, die ihn bei alltäglichen Aufgaben und Besorgungen unterstützt, auch wenn ihre und seine Vorstellungen von Ordnung im Haushalt oder gesunder Lebensführung oft sehr unterschiedlich sind. Die COVID-19 Pandemie macht Herrn S. zu schaffen. Er kann sich schon kaum mehr erinnern, wann er zuletzt seine Enkelkinder herzen und drücken konnte. Wenigstens kann er das Glas Rotwein „umarmen“, das ihm am Ende des Tages Trost spendet und seine Sorgen mildert.

Frau K. ist 44 Jahre alt. Sie versucht ihr Bestes zu geben, damit ihr Vater, Herr S., möglichst lange selbständig zuhause leben kann. In letzter Zeit fällt ihr auf, dass ihr Vater bei abendlichen Telefonaten schon etwas lallt und desorientiert wirkt. Sie macht sich Sorgen, dass er ein Alkoholproblem entwickeln könnte. Gespräche mit ihrem Vater sind nicht immer einfach, da sie beide bei manchen Themen schnell aneinandergeraten. Es fällt ihr daher auch schwer ihre Wahrnehmungen und Bedenken hinsichtlich seines Umgangs mit Alkohol anzusprechen.

Veränderungen beim Älterwerden

Das Alter bringt viele Veränderungen mit sich. Dazu zählen angenehme Ereignisse genauso wie Schicksalsschläge, wie sie Herr S. mit dem Tod seiner Frau erleben musste. Generell nehmen belastende Ereignisse mit dem Älterwerden zu. Auf der anderen Seite gibt die zunehmende Lebenserfahrung im Umgang damit in der Regel Kraft.

Genuss- und Suchtmittel wie Alkohol sind in diesen Momenten keine guten Ratgeber. Sie verschaffen nur scheinbare Entlastung und verschlimmern langfristig die Situation. Das Risiko für eine Abhängigkeit ist erhöht. Was viele nicht wissen: Viele Menschen entwickeln erst im fortgeschrittenen Lebensalter einen problematischen Umgang mit Alkohol – aufgrund der veränderten Lebenssituation im Ruhestand, der abnehmenden körperlichen Gesundheit oder dem verringerten Kontakt zu anderen Menschen.

Zudem wirkt sich der Konsum von Alkohol im Alter stärker auf den Körper aus und die Einnahme von Medikamenten nimmt in der Regel zu. Dadurch kann z.B. die Gefahr von Stürzen und Unfällen steigen und es kann zu Wechselwirkungen beim Konsum von Alkohol und Medikamenten kommen.

Informationsbroschüre „Gesund im Alter“

Die neue Broschüre „Gesund im Alter“ von VIVID – Fachstelle für Suchtprävention Steiermark widmet sich diesen Themen und richtet sich an ältere Menschen wie Herrn S. und ihnen nahestehenden Personen wie Frau K.. Sie gibt Anregungen zum Erhalt der Lebenszufriedenheit im Alter sowie Informationen zum verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol und Medikamenten. Weiters geht sie auf die Besonderheiten im Alter in Bezug auf Suchtmittel ein und zeigt Unterstützungsmöglichkeiten und Hilfsangebote auf.

Die Broschüre kann im Onlineshop von VIVID kostenlos bestellt werden oder unter diesem LINK abgerufen werden.

Fotocredit: VIVID

Angebote zur Alkoholprävention im Alter

Interessierten Personen und Einrichtungen bietet VIVID neue Angebote zur Alkoholprävention im Alter:

Ältere Menschen und nahestehende Personen erhalten im Rahmen von Vorträgen und Gesprächsrunden Tipps und Anregungen, wie man auch im Alter weiter gesund und unabhängig bleiben kann und was man dabei im Umgang mit Alkohol und Medikamenten beachten sollte.

Einrichtungen, die in der Begleitung, Betreuung oder Pflege älterer Menschen tätig sind, erhalten in Form von Informationsveranstaltungen, fachlichen Beratungen und Schulungsangeboten Unterstützung und Know-how. Inhaltliche Schwerpunkte dieser Angebote sind:

  • Grundlageninformationen zu Sucht und Alkohol im Alter
  • Suchtpräventive Ansätze im Kontakt mit älteren Menschen
  • Interventions- und Handlungsstrategien, wenn ältere Menschen einen risikoreichen Umgang mit Suchtmitteln verfolgen.
  • Kommunikative Ansätze im Kontakt mit älteren Menschen beim Thema Konsumverhalten

Die Angebote sind Teil der Initiative „Weniger Alkohol – Mehr vom Leben“ und daher kostenlos.

Nähere Information und Anmeldung zu den Angeboten unter www.vivid.at/angebot/aeltere-menschen und info@vivid.at.