Was bedeutet „Weniger Alkohol – Mehr vom Leben“?

7. Fachtagung der Österreichischen Gesellschaft für Ernährung – Sektion Süd

Die Österreichische Gesellschaft für Ernährung hat für die diesjährige Fachtagung der Sektion Süd das Thema „Alkohol: Gesundheit – Sucht – Genuss“ gewählt.

In diesem Rahmen durften wir den Aktionsplan Alkoholprävention des Landes Steiermark vorstellen. Der Tag wurde intensiv genutzt, um diese komplexe Thematik und ihre spannenden Themenbereiche zu diskutieren.

Zu Beginn durften wir aus der Vogelperspektive einen Blick auf die Gesellschaft und ihren Umgang mit Alkohol und den daraus entstehenden Herausforderungen sowie den Regulierungsmöglichkeiten (z.B. Aktionsplan Alkoholprävention der Steiermark) werfen.

Der Bogen wurde gespannt von der Entwicklungsgeschichte der Alkoholproduktion mit Beginn vor tausenden von Jahren über die unterschiedlichsten soziokulturellen und religiösen Mustern im Konsumverhalten (Elisabeth Fattinger- FH Joanneum) bis hin zur Frage Alkohol – Frauen – Recht (Anita Ziegerhofer, KF- Universität), die übrigens im 19. Jahrhundert aufgrund ihrer gesellschaftlichen Rolle als Mutter und Ehefrau, Sorge für ein alkoholfreies Leben ihrer Kinder und auch ihrer Männer tragen mussten.

Werner Luttenberger (LK Stmk.) gab einen Einblick in den Weinbau. Nebst Veränderungen in den letzten Jahrhunderten für den Steirischen Wein, präsentierte er die Initiative „Wine in Moderation“, die die KonsumentInnen über den richtigen und moderaten Umgang mit Wein aufklärt.

Nach der Mittagspause wurde von der Gesellschaftsperspektive in die Individuen-Perspektive übergegangen und die Auswirkungen des Alkoholkonsums auf den Körper beleuchtet. Stoffwechselstörungen und Erkrankungen, die mit einem chronischen Alkoholmissbrauch in Zusammenhang stehen sowie die Grenze zwischen risikoarmen und gesundheitsschädigendem Alkoholkonsum wurden von Günter Krejs (MedUni Graz) und Karl-Heinz Wagner (Uni Wien) diskutiert.

Christoph Kraus (MedUni Wien) wies in seinem Vortrag auf die wichtige Rolle der AllgemeinmedizinerInnen in der Früherkennung eines problematischen Konsumverhaltens hin. AllgemeinmedizinerInnen sind aufgrund ihrer hohen Erreichungsquote für eine Früherkennung und rechtzeitige Behandlung in einer idealen Position. Ein wichtiger Behandlungsfaktor dabei ist vor allem die Patienten-Arzt-Beziehung.

Sehr spannend war auch von Eva Derndorfer (Buchautorin) zu hören, welchen Einfluss der Alkoholgehalt auf Geruch, Geschmack und Mundgefühl von alkoholischen Getränken hat. Zum Abschluss hörten wir von Sonja Lackner (MedUni Graz) noch einen spannenden Vortrag über den Einfluss des Alkohols auf die physische Leistungsfähigkeit. Welche Unterschiede im Alkoholkonsum zwischen Sportlern und Nicht-Sportlern sowie verschiedenen Sportarten beobachtet werden können.

Abrunden durften wir diesen spannenden und facettenreichen Tag mit unserer Umfrage was „Weniger Alkohol – Mehr vom Leben“ für die TeilnehmerInnen persönlich bedeutet. Die Ergebnisse haben wir hier zusammengefasst:

 

„Weihnachten für mi – ka schware Partie!“

Punsch und Glühwein gehören für viele zum Besuch beim Weihnachtsmarkt dazu. Gerade wenn es draußen kalt ist, können die köstlichen Heißgetränke aber schnell zu Kopf steigen, auch weil der Alkoholgehalt je nach Angebot stark variiert. Unter dem Motto „Weihnachten für mi – ka schware Partie“ haben wir gemeinsam mit Landesrat Mag. Christopher Drexler und dem Citymanagement Graz zum Beginn des Grazer Advents auf die alkoholarmen bzw. alkoholfreien Angebote der Weihnachtsmärkte und Lokale aufmerksam gemacht.

Erste Kooperation mit Citymanagement Graz: Jugendschutz im Fokus

v.l.n.r.: Bianca Heppner (Gesundheitsfonds Steiermark), Heimo Maieritsch (Citymanager Graz), Petra Wielender (Gesundheitsfonds Steiermark), Fotocredit: Foto Fischer

Unsere erste Kooperation mit dem Citymanagement Graz – Graz Tourismus und Stadtmarketing GmbH hat das neue Jugendschutzgesetz im Fokus. Um die Grazer Weihnachtsstandlerinnen und -standler im richtigen Umgang mit Jugendlichen zu unterstützen, fand im Vorfeld ein Intensivworkshop statt, der einen Überblick über alle rechtlichen Bestimmungen gab und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern praxisnah zeigte, wie man im Alltag damit umgeht. Wem dürfen welche Getränke verkauft werden? Wie weise ich freundlich, aber bestimmt darauf hin, wenn Alkohol nicht gekauft werden darf? – diese und weitere Fragen wurden praxisnahe erörtert.

Die Pressekonferenz vor der offiziellen Eröffnung der Grazer Adventmärkte fand am 18. November statt. Als Location diente heuer der nachhaltige „Grieskindlmarkt“ am Nikolaiplatz. Unter dem Motto „Weihnachten für mi – ka schware Partie“ haben wir gemeinsam mit Citymanager Mag. Heimo Maieritsch auf die alkoholarmen bzw. alkoholfreien Angebote der Grazer Märkte und Lokale aufmerksam gemacht.

Öffnungszeiten Grieskindlmarkt am Nikolaiplatz – Der nachhaltige Weihnachtsmarkt
22. – 24.11./29.11 – 01.12./06. – 08.12./13. – 15.12./20. –22.12.2019

Landesrat Mag. Christopher Drexler unterstützt „leichten“ Punsch am Christkindlmarkt

v.l.n.r.: LR Christopher Drexler (Landesrat für Kultur, Gesundheit, Pflege und Personal), Petra Wielender (Gesundheitsfonds Steiermark), Christoph Katschner (Event-Management Grazer Adventmarkt Hauptplatz), Fotocredit: steiermark.at/Streibl

Der Christkindlmarkt am Hauptplatz ist alljährlich Mittelpunkt des Grazer Advents. Neben vielen neuen weihnachtlichen Überraschungen, die Besucherinnen und Besucher heuer erwarten, ist unsere Initiative „Weniger Alkohol – Mehr vom Leben“ auch vertreten. Zusätzlich zu den klassischen weihnachtlichen Schmankerln & Getränken bieten einige Stände alkoholfreie bzw. -arme Alternativen an. Christoph Katschner vom „Steirer Punsch“ am Christkindlmarkt: „Die Nachfrage steigt stetig, weil die Leute mit dem Auto wieder sicher nach Hause kommen und den nächsten Tag mit klarem Kopf beginnen wollen!“ Auch Gesundheitslandesrat Mag. Christopher Drexler ist ein Fan von leichtem Punsch, er betont: „Gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung, nicht rauchen und mäßig Alkohol – dieses Rezept nennen praktisch alle Expertinnen und Experten, wenn es um eine gesunde Lebensweise und die Krankheitsvorbeugung geht. Deshalb haben wir die Initiative ‚Weniger Alkohol – Mehr vom Leben‘ und die dazugehörige Advent-Kampagne gestartet. Nicht, um missionarisch zu wirken und in der Adventzeit Alkohol verbieten zu wollen, sondern um mehr Bewusstsein zu schaffen und Alternativen anzubieten, um eine gesunde Lebensweise zu unterstützen.“

Öffnungszeiten Christkindlmarkt am Hauptplatz
Freitag, 22.11. bis Dienstag, 24.12.2019

Wichtig ist auch, die Wirkung von Alkohol nicht zu unterschätzen. Gerade im Straßenverkehr kann das schnell gefährliche Folgen haben: Bereits bei 0,5 Promille ist die Unfallgefahr doppelt so hoch als im nüchternen Zustand.

Deshalb gilt: Wer bei der Weihnachtsfeier oder auf dem Christkindlmarkt etwas zu viel Punsch oder Glühwein konsumiert hat, sollte das Auto lieber stehen lassen und stattdessen öffentliche Verkehrsmittel, Mitfahrgelegenheiten oder ein Taxi in Anspruch nehmen!

Alkohol… it’s a loong story

Alkohol ist eine der ältesten Drogen der Menschheit und hat eine jahrtausendealte Tradition. Gleichlang kennen die Völker seine enthemmende, entspannende und berauschende Wirkung. Vor rund 12.000 Jahren wurde der Alkohol von den Menschen eher zufällig entdeckt – durch den Gärungsprozess überreifer Früchte.

Altertum

Vor etwa 7.000 Jahren gab es erste Hinweise auf den Anbau von Weinreben. Über Ägypten kam die Weinkultur nach Europa.

Vor etwa 4.000 Jahren waren 70 verschiedene Biersorten bekannt.

Alkoholische Getränke sind seit Jahrtausenden Bestandteil im Alltag des Menschen. Sie dienten als Durstlöscher und wegen ihres hohen Kaloriengehalts oft auch als Nahrungsmittel.

Zu diesem Zeitpunkt gab es kaum Probleme mit übermäßigem Alkoholkonsum. Alkoholische Getränke waren nur relativ kurze Zeit haltbar und somit zeitlich begrenzt verfügbar. Alkohol gab es nur zu bestimmten Jahreszeiten und aufgrund der eingeschränkten Transportmöglichkeiten war Alkohol auch nur in bestimmten Regionen erhältlich.


Mittelalter

Durch die Weiterentwicklung des Bierbrauens im frühen Mittelalter, besonders in den Klöstern, wurden alkoholische Getränke zu einem beliebten Volksgetränk. Erste Wirtshäuser entstanden. Die Herstellung und der Verkauf von Alkohol wurden zu einem wirtschaftlichen Faktor.

 

Es brauchte nicht lange und es kam zur ersten Alkoholkrise.  Eine der Ursachen der ersten Alkoholkrise war die Erfindung des Branntweins, die Rede war von der „Branntweinpest“. Alkohol wurde haltbarer, dadurch wurde er auch über weite Distanzen transportfähig und somit jederzeit verfügbar.

Es wurden verschiedene Initiativen ins Leben gerufen, um der Lage Herr zu werden. Im Jahr 1517 wurden erste Abstinenzvereine gegründet. Im ganzen Land wurden Flugblätter verteilt, um auf die Gefahren des Alkohols aufmerksam zu machen und es wurde dazu aufgefordert, den Alkoholkonsum zu reduzieren.


19. Jahrhundert

Im 19. Jahrhundert, mit der Industrialisierung und neuer Transportmöglichkeiten (Eisenbahn) nahm die Alkoholindustrie und der Alkoholhandel einen florierenden Aufschwung.

Durch die fortschrittliche Brenntechnik im 19. Jahrhundert wurde der Branntwein immer billiger und ein übermäßiger Alkoholkonsum verbreitete sich auch in den Unterschichten. Alkohol wurde zunehmend zum Problem.

Im 19. Jahrhundert wurde „Alkoholismus“ bereits als Krankheit betrachtet.

A physician advising his reluctant patient to avoid alcohol
Credit: Wellcome Library, London. Wellcome Images

 

(Quelle: Lindenmeyer 2016. Lieber schlau als blau. 9., überarbeitete und erweiterte Auflage.)

Unsere Tipps für alkoholarme Weihnachten

Rund um Weihnachten gibt es viele Gelegenheiten und Anlässe, Alkohol zu trinken. Mit unseren Tipps wird Weihnachten dieses Jahr garantiert zu keiner „schwaren Partie“:

© pixabay, tookapic
  • Punsch und Glühwein gehören zur Vorweihnachtszeit. Nutzen Sie die vielen köstlichen alkoholarmen bzw. alkoholfreien Varianten der Weihnachtsmärkte und Lokale.
  • Weihnachten wird mit gutem Essen und Trinken gefeiert. Um nicht bei jedem Familienessen Alkohol zu trinken, verabreden Sie sich doch einmal zum Weihnachtsfrühstück. Für aufgeweckte Stimmung sorgt Kaffee!
  • Weihnachtszeit ist stressige Zeit. Damit die Feierlaune ungetrübt bleibt, lassen Sie sich von niemandem überreden und überreden auch Sie niemanden, Alkohol zu trinken.
  • Alkoholfreie Tage einlegen: Genießen Sie die Ruhe und Entspannung während der Feiertage – wer keinen Rausch ausschlafen muss, hat mehr „Quality Time“, die z.B. für Sport, Spaziergänge oder ein gutes Buch genutzt werden kann.

Weitere Tipps erwarten Sie im Dezember auf Facebook und Instagram!

100 TAGE OHNE ALKOHOL

100 Tage ohne Alkohol… für viele klingt das unvorstellbar.
Der 27-jährigen Marco* startete vor 90 Tagen einen Selbstversuch. Wir haben ihn zum Interview getroffen und mit ihm über seine Beweggründe, gesellschaftliche Akzeptanz von Alkohol und die größten Herausforderungen des Experiments gesprochen.


Warum hast du dich dazu entschlossen für 100 Tage keinen Alkohol zu trinken? 

Ich dachte, es tut meinem Körper gut, mal für eine bestimmte Zeit auf Alkohol zu verzichten, vor allem auch, da ich gemerkt habe, dass Alkohol schon zu so einem regelmäßigen Teil meines Alltags wurde. Ich habe sehr regelmäßig viel Alkohol getrunken – weil es einfach „normal“  für mich und mein Umfeld war. 

Als mir aufgefallen ist, dass das Trinken langsam zur gefährlichen Routine wurde, habe ich dieses Selbstexperiment gestartet.

Was waren die größten Herausforderungen dabei? 

Zu Beginn war es relativ schwierig auf Alkohol zu verzichten, besonders auch weil das kalte Bier nach einem Arbeitstag schon stark in meinem Alltag verankert war. Ich war dann eine Woche lang mit einem Freund wandern, hier war auch der eine oder andere Abend dabei, wo es etwas schwieriger war, nichts zu trinken.

Während dieser Wanderung, und auch danach, habe ich durchaus gelernt, dass nach sportlicher Betätigung ein alkoholfreies Bier richtig gut schmeckt – und auch besser für meine Gesundheit ist.

Wie hat dein soziales Umfeld reagiert? 

Meine Freunde waren zuerst schon etwas verwundert und haben meine Entscheidung etwas belächelt. Einige meinten, dass ich dies nicht lange durchhalten würde. Andererseits haben sie mich in meinem Vorhaben aber auch bestärkt und unterstützt, auch das ein oder andere „das sollte ich vielleicht auch mal tun“ war ganz leise zu hören. 

Negative Reaktionen gab es also nicht, 100%iges Verständnis aber auch nicht. Zumindest nicht von Beginn an. Es ist schon ein Phänomen, dass es hierzulande völlig normal ist bei jeder Gelegenheit Alkohol zu trinken – und die Ausnahme, wenn man keinen Alkohol trinkt. Die gesellschaftliche Akzeptanz gegenüber Alkohol ist enorm hoch.

Viele ÖsterreicherInnen sehen nicht, dass es ok ist, wenn jemand keinen Alkohol trinkt. Wenn jemand keinen Alkohol trinkt, dann trinkt er keinen,  der Grund dafür ist egal. Man muss ihn nicht fragen, wieso und warum er das macht, und man muss ihn auch nicht auffordern, „nicht so zu sein“ und etwas zu trinken…

Gerade diese Skepsis von mehreren Seiten hat mir gezeigt, dass es ein sinnvolles Projekt ist, und hat mich auch in meinem Vorhaben bestärkt. Ich habe gemerkt, dass ich dadurch auch anecke und Menschen selbst dazu bringe über ihren Konsum nachzudenken…

Hast du körperliche oder gesundheitliche Veränderungen bemerkt?

Einen konkrete Veränderung konnte ich nicht wahrnehmen, aber grundsätzlich fühlte und fühle ich mich gut, gesund und fit. Ich denke schon, dass mein Körper mir dankbar ist, dass ich ihn eine Ruhepause gönne.

Wie hat sich deine Sicht auf Alkohol geändert? 

Meine Wahrnehmung von Alkohol hat sich insofern geändert, dass ich gemerkt habe, dass ich es nicht nötig habe, so oft und so viel zu trinken. Ich bin ein leidenschaftlicher Biertrinker und daran wird sich wohl so schnell nichts ändern, aber die Menge und die Häufigkeit des Alkoholkonsums spielt hier eine große Rolle.

Würdest du es wieder tun?

Im Rückblick sind diese 100 Tage sehr schnell vergangen, bzw. vergehen sehr schnell. Es war eine interessante Erfahrung, und ich habe gelernt, dass ich keinen Alkohol brauche, um Spaß zu haben. Das klingt jetzt völlig klischeehaft, aber so ist es. 

Ich denke, ich würde es wieder tun, sollte sich mein Alkoholkonsum wieder in einem Rahmen bewegen, wie dies vor meiner alkoholfreien Phase der Fall war. Da sich meine Einstellung Alkohol gegenüber durch diesen Versuch jedoch geändert hat, wird es zu diesem Konsumerhalten wohl nicht mehr kommen.

Freust du dich schon, wenn die 100 Tage vorbei sind? 

Ja, schon. Es geht mir jetzt nicht darum, dass ich mich betrinken werde, sobald die 100 Tage vorbei sind, aber ein oder zwei kühle Bier’ werde ich mir sicher gönnen.


Wenn Sie bemerken, dass jemand in Ihrem Umfeld zu viel Alkohol trinkt, zögern Sie nicht eine unserer vielen Beratungsstellen in der Steiermark zu kontaktieren und professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen.

 

*voller Name der Redaktion bekannt

Mehr-vom-Leben 5. Netzwerktreffen

Am 4. Dezember 2019 fand zum fünften Mal das Netzwerktreffen „Weniger Alkohol – Mehr vom Leben“ in den Räumlichkeiten des Gesundheitsfonds Steiermark statt. Rund 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten die Gelegenheit ihr Wissen zum Thema „Alkohol und Straßenverkehr“ zu aktualisieren und sich auszutauschen.

Tina Brunner vom Kuratorium für Verkehrssicherheit präsentierte Zahlen, Fakten und die rechtliche Lage bzw. Konsequenzen bei Alkohol am Steuer in Österreich sowie Risiken und Präventionsmaßnahmen. Mehr zum Vortrag finden Sie hier.

Aktuelles zum Aktionsplan Alkoholprävention gab´s von Bianca Heppner und Petra Wielender (Gesundheitsfonds Steiermark). Details zu Maßnahmen sowie aktuelle Forschungsberichte finden Sie auf unserer Website: http://www.mehr-vom-leben.jetzt/

Natürlich haben wir wieder eine köstliche alkoholfreie Alternative präsentiert. Ein herzliches Dankeschön an „Hakuma“ mit Firmensitz in Wien, die uns eine Kostprobe für das Netzwerktreffen zur Verfügung gestellt haben. Die neue Generation Eistee schmeckte hervorragend und macht Lust auf mehr! Nähere Infos unter https://www.hakuma.com/

Schön, dass Sie dabei waren! Wir freuen uns auf ein nächstes Vernetzungstreffen im Mai 2020!

Wichtige Termine fürs Netzwerk

6. Mai 2020 „Mehr vom Leben“-Netzwerktreffen Alkohol und Sport

13. und 14. Mai 2020 „Sozialkapital – Sozialer Zusammenhalt stärkt die Gesundheit“, 23. wissenschaftliche Tagung der ÖGPH in Graz

Glühwein & Punsch

Seit ein paar Tagen haben die Glühwein- und Punschhütten am Christkindlmarkt wieder geöffnet. Oft übersteigen sie in ihrer Anzahl die Verkaufsstände für Weihnachtsartikel.

Nun spricht nichts dagegen, einen Becher Punsch oder Glühwein in geselliger Runde am Markt zu genießen. Für gesunde Menschen gilt als akzeptable Alkoholmenge bis zu 16g Reinalkohol /Tag für Frauen und 24g Reinalkohol /Tag für Männer. Diese Menge ist jedoch nicht als Empfehlung zu sehen. Die gesundheitlichen Nachteile von Alkohol übersteigen die gesundheitlichen Vorteile. Das Einhalten von alkoholfreien Tagen ist wichtig, damit die Leber vollständig entgiften kann.

Neben dem Alkohol liefern die Heißgetränke noch jede Menge an Kalorien, denn Alkohol hat fast denselben Energiegehalt wie Fett (7 kcal/g im Vergleich zu 9 kcal/g). Weiters ist der hohe Zuckergehalt zu bedenken.

In Zahlen heißt das:

Ein Becher Glühwein oder Punsch (250 ml) schlägt sich mit 270-380 kcal zu Buche. Er enthält zwischen 16 g und 22 g Alkohol und liefert zwischen 37 g und 52 g Zucker (zwischen 9 und 13 Würfelzucker).

Die täglich akzeptable Alkoholmenge wird somit schon mit einem Becher ausgeschöpft, deshalb sollten Sie beim Christkindlmarkt auch öfter zu alkoholfreien Alternativen greifen bzw. danach fragen. Heißer Ingwertee oder z.B.  heißer, gewürzter Apfel- oder Traubensaft sind leckere Alternativen. Übrigens: Weisen Sie ruhig darauf hin, dass auch Erwachsene gerne alkoholfreien Punsch trinken, auch wenn Ihnen nur ein „Kinderpunsch“ angeboten wird.

Folgender Punsch ist eine gute Alternative und er punktet nicht nur durch seine Alkoholfreiheit! Er enthält auch weniger Zucker und kcal. Pro Becher (250 ml) enthält er 150 kcal und 34 g Zucker.
D.h. wer auf seine schlanke Linie achtet, sollte besser zu einem alkoholfreien Heißgetränk greifen.

Punschrezept:
1l Apfelsaft oder Traubensaft (z.B. Uhudlersaft)
200 ml Wasser
1 Zimtstange
2 Gewürznelken
Saft einer Orange

Saft mit Wasser und Gewürzen erwärmen (nicht kochen). Orange auspressen und vor dem Servieren zugeben. Bei Bedarf mit etwas Zucker oder Honig nachsüßen.

Mehr von 2020

Gesunder Start ins neue Jahr mit dem “Dry January”

Der alkoholfreie Januar ist eine persönliche Entscheidung, auf Alkohol zu verzichten und ein erster Schritt hin zu einem gesünderen und bewussteren Lebensstil.

Besser schlafen, kein Hangover, mehr Geld im Börsel, mehr Energie, schönere Haut…es gibt viele Gründe, warum Alkoholfasten gut ist! Registrieren Sie sich auf der Website alcoholchange.org.uk für den Dry January 2020: Sie erhalten viele hilfreiche Tipps und motivierende Geschichten von Menschen, die es bereits ausprobiert haben. So wird der „Dry January“ zum Erfolg. 

P.S.: Alkoholfasten kann man übrigens nicht nur im Jänner, sondern jederzeit und so lange man will. Denn weniger Alkohol heißt: Mehr vom Leben! In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein gutes und gesundes neues Jahr 2020! 😊

Unser erstes Netzwerktreffen

Am 6.12.2017 fand zum ersten Mal das Netzwerktreffen „Weniger Alkohol – Mehr vom Leben“ statt. Rund 30 Personen, die bereits in der Vorbereitungsphase am Aktionsplan Alkoholprävention mitgearbeitet hatten, sind dem Aufruf gefolgt, sich weiterhin für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol zu engagieren und nutzten die Gelegenheit ihr Wissen zu aktualisieren und sich auszutauschen. 

Und das nicht ohne Grund, denn weltweit betrachtet ist die europäische Bevölkerung jene mit dem höchsten Alkoholkonsum pro Kopf. Alkohol ist in Europa nach Tabak und Bluthochdruck die dritthäufigste Ursache für Erkrankung und Tod. Somit gehört der Umgang mit Alkohol zu den wichtigsten gesundheitspolitischen Themen.

Verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol in der Steiermark fördern

Die Steiermark ist als erstes Bundesland mit der Umsetzung eines Aktionsplans zur Alkoholprävention im Oktober 2016 gestartet und sieht zu insgesamt sieben Schwerpunkten Maßnahmenpakete vor. Das Ziel ist, einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol in der Steiermark zu fördern und negative Auswirkungen zu vermeiden respektive zu verringern. Um dies erreichen zu können, braucht es ein gemeinsames Engagement unterschiedlicher Akteurinnen und Akteure in der Steiermark, die versammelt durch das Netzwerktreffen in Diskurs treten und Erfahrungen sowie ExpertInnenwissen beisteuern.

Aktionsplan Alkoholprävention

Nach einleitenden Worten des Geschäftsführers des Gesundheitsfonds Steiermark HR Mag. Michael Koren, in denen ein klares Commitment für den Aktionsplan Alkoholprävention abgegeben wurde, durften Petra Wielender und Bianca Heppner, ebenfalls vom Gesundheitsfonds, einen Blick auf die Gesellschaft und ihren Umgang mit Alkohol und den daraus entstehenden Herausforderungen sowie den Regulierungsmöglichkeiten werfen. Dabei wurde im Speziellen auf den Aktionsplan Alkoholprävention fokussiert und die sieben Schwerpunkte inklusive der Maßnahmenpakete vorgestellt. Mit der Umsetzung des Aktionsplans hat die Steiermark als einziges Bundesland in Österreich eine Vorreiterrolle eingenommen. Mittels der initiierten Kampagne „Weniger Alkohol –  Mehr vom Leben“ soll der Informationsstand der Bevölkerung niederschwellig erhöht und ein reflektieren erleichtert werden. Beispielsweise kann man unter hier als UnterstützerIn aktiv werden und erhält Infos zu Events, wissenswerte Tipps und Tricks, Erfahrungsberichte von Betroffenen und vieles mehr.

Präsentation zum Download

Dialogwoche Alkohol 

 

Handlungsbedarf gibt es –  das steht fest. Bei einem derart sozialen, kulturellen und traditionell verankerten Thema ist es allerdings schwierig überhaupt in Dialog zu kommen. Der Weg vom Genuss über die Gewohnheit hin zum Problem der Sucht ist kürzer als viele glauben, denn es wird kaum über die Risiken von Alkohol gesprochen. Allerdings wurde mit der 1. Österreichischen Dialogwoche Alkohol dieses Schweigen endlich gebrochen. Von 15. – 21. Mai 2017 wurde gefragt „wie viel ist zu viel“ mit dem Ziel den Informationsstand rund um das Thema Alkohol in der Bevölkerung zu erhöhen und Menschen dazu zu bringen, über Alkohol tabulos zu reden, so berichtete Claudia Kahr, Geschäftsführerin von VIVID – Fachstelle für Suchtprävention beim Netzwerktreffen. Die Messlatte wurde bereits in der ersten Dialogwoche sehr hoch gelegt- 221 Veranstaltungen im ganzen Land- gehören bei der nächsten „Dialogwoche Alkohol“ (20. bis 26. Mai 2019) getoppt. All jene, die sich an der Dialogwoche 2019 beteiligen wollen oder spannende Ideen haben können schon jetzt Kontakt aufnehmen – VIVID- Fachstelle für Suchtprävention, Land Steiermark info@vivid.at oder http://www.dialogwoche-alkohol.at/ und per Newsletter informiert bleiben.

Präsentation zum Download

Alkohol & Jugendschutz

Nach einer spannenden Zusammenfassung über die Dialogwoche Alkohol 2017 folgte mit dem nächsten Referenten, der Experte schlechthin für den Kontext Alkohol und Jugendschutz in der Steiermark. Hier konnten wir von Mag. Mario Wünsch, Steiermärkische Landesregierung – Fachabteilung für Gesellschaft Jugendschutz, die Fakten zum Thema erfahren. Wie die Testkäufe bestätigen, herrscht in der Praxis große Unsicherheit welcher Alkohol an Jugendliche verkauft werden darf. Um die Vorgaben des Jugendschutzgesetzes einzuhalten, gehören Eltern wie auch unterschiedliche Berufsgruppen in die Pflicht genommen und Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung weiterhin forciert.

Präsentation zum Download

„Weniger Alkohol – Mehr vom Leben“ will im Netzwerktreffen die unterschiedlichen Facetten des Themas „Alkohol“ beleuchten und diskutieren. Dazu gehört auch Alternativen auf zu zeigen. Und so fand man sich am Ende des ersten Netzwerktreffens in gemütlicher Runde wieder um Verjus zu verkosten (Saft, der durch das Auspressen unreifer Trauben erzeugt wird und mittlerweile als Weihnachtspunsch, fruchtiger Sektersatz uvm. angeboten wird).

Man darf gespannt sein auf das zweite Netzwerktreffen „Weniger Alkohol – Mehr vom Leben“. Die Inhalte werden noch geplant, das Datum allerdings steht fest.

TERMINAVISO: 6. Juni 2018

GewinnerInnen des Sprücheklopfercontests

Die GewinnerInnen unseres Sprücheklopfercontests stehen fest.

Nach der Devise „Sprüche von und für SteirerInnen“ konnten alle Steirerinnen und Steirer von 8.1.2020 bis 4.2.2020 ihre besten Sprüche einreichen. Gesucht wurden humorvolle Sprüche, die zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol aufrufen. Über 150 Sprüche wurden eingereicht!

Dann lag es an der Jury die besten „SprücheklopferInnen“ aus der Steiermark auszuwählen. Bis 14. Februar 2020 wurden die Sprüche von allen Jurymitgliedern bewertet. Dabei geht es um Kreativität/Humor, Nutzen/Vorteile eines maßvollen Alkoholkonsums sowie die Zielgruppenorientierung bzw. den Steiermark-Bezug. Das war die Jury:

Mag.a Dr.in Juliane Bogner Strauß, Landesrätin für Gesundheit Steiermark

HR Mag. Michael Koren, Geschäftsführer Gesundheitsfonds Steiermark

Alf Poier, Kabarettist

Klara Fuchs, Autorin, Dipl. Mentaltrainerin, angehende Sportwissenschafterin & Bloggerin

Paul Prattes („Wetterpauli“)

Die Gewinner sind:

1 . Platz

„Ich bin ein Sonnenschein, auch ohne Wein“
 von Caritas Aloisianum

2 . Platz

„Früh Joggen statt Frühschoppen“
 von Martina Ka

3 . Platz

„Nur Flaschen müssen immer voll sein“
von Margit Marx    

4 . Platz

„Lieber trainiert als alkoholisiert“
von Merita Heri

5 . Platz

„Ohne Rausch geht’s auch“
von Georg Zaunschirm  

6 . Platz

„Promillelos statt willenlos“
von neubaupanda

7 . Platz

„Grünes Herz, klarer Kopf!“
von Sylvia Lang   

8. Platz

„Wenn ich keinen hebe, spüre ich, dass ich lebe!“
von Caritas Aloisianum

9. Platz

„Verzichtest du auf Bier, hast du Kraft wie a Stier“
von Simon Leinung

10. Platz

„Weniger Alk im Glas, bei der Party mehr Spaß“
von Maria Pöllinger

11. Platz

„Alkohol beim Fahren macht kaputte Karren“
von Hera Hera

12. Platz

„Von der Tanzfläche winken, statt sich zu betrinken“
von Maria Pöllinger

13. Platz

„Sorry alcohol, I’m just here for the girls“
von Ulrike Nagl

14. Platz

„Klimaretter statt Komasäufer“

15. Platz

„Weniger b’soffn, wirst mehr schoffn!“
von Clara Gugg

Wir gratulieren allen Gewinnerinnen und Gewinnern noch einmal recht herzlich!

Das sind die Gewinne:

  • DEINEN Spruch auf einem echten Lebkuchenherz
  • 1 x Gutschein für zwei Nächte in der Verwöhnpension Der WILDe EDER**** im Herzen des Naturkparks Almenland (gültig für zwei Personen)
  • 3 x „Sunshine“ Packages von Makava

Wettbewerbsbedingungen

Ausschreibende Stelle

Gesundheitsfonds Steiermark Kampagne „Weniger Alkohol – Mehr vom Leben“

Wettbewerbsorganisation

bettertogether Kommunikationsagentur
Lindengasse 26/ 2+3, 1070 Wien, Österreich
Tel.:  +43 (0) 1 8902409 0
Email: office@bettertogether.at

Wer kann teilnehmen?

Teilnahmeberechtigt am Wettbewerb sind Personen ab dem 16. Lebensjahr, Vereine, Verbände, Körperschaften, NGOs, Gemeinden, Unternehmen, Landwirtschaftsbetriebe, Veranstalterinnen / Veranstalter von Ausstellungen und Events (wie beispielsweise Museen und Agenturen), Kunst- und Kulturschaffende sowie Studierende und Absolventinnen /Absolventen von Universitäten und Fachhochschulen, aber auch Schulklassen und Bildungseinrichtungen mit Projektarbeiten.

Zur Einreichung berechtigt sind ausschließlich die Autorinnen / Autoren der Texte, mit Wohnsitz in Österreich bzw. einem Nachbarland. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Wettbewerbveranstalters sind nicht teilnahmeberechtigt. Der Rechtsweg, insbesondere in Bezug auf die Gewinnerermittlung, ist ausgeschlossen. Eine Barablöse des Gewinns ist nicht möglich, der Gewinn ist nicht übertragbar. Jede Teilnehmerin / jeder Teilnehmer am Wettbewerb stimmt ausdrücklich der Erhebung, automationsgestützten Verarbeitung, Speicherung auf Datenträgern, und Verwendung seiner personenbezogenen Daten durch den Wettbewerbveranstalter und der Übermittlung an mit diesem Unternehmen verbundene Unternehmen zu. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich außerdem damit einverstanden, vom Wettbewerbsveranstalter Informationen zum Zweck der Öffentlichkeitsarbeit zu erhalten. Diese Zustimmung kann jederzeit widerrufen werden.

Urheber- und Nutzungsrechte

Das geistige Eigentum der Arbeiten verbleibt bei den Einreicherinnen und Einreichern. Die eingereichten Unterlagen gehen in das sachliche Eigentum der ausschreibenden Stellen über und dürfen von der Wettbewerbsorganisation und der ausschreibenden Stelle in beliebigen Printmedien sowie im Internet veröffentlicht werden. Die eingereichten Sprüche daraus dürfen von den oben angeführten Stellen auch unabhängig vom Sprücheklopfer Contest unter Nennung der Urheberinnen und Urheber bzw. der Verfasserinnen und Verfasser für die Öffentlichkeitsarbeit rund um die Kampagne „Weniger Alkohol – Mehr vom Leben“ eingesetzt werden. Die Verwendung erfolgt nicht kommerziell. Die Einreicherinnen und Einreicher halten für die Veröffentlichung die ausschreibende Stelle und auch die Sponsorinnen und Sponsoren von Urheberrechtsansprüchen Dritter (z.B. abgebildete Personen) schad‐ und klaglos. Jedwede Nutzungen durch Dritte wie Downloads und andere Veröffentlichungen sind nicht gestattet. Mit dem Einschicken per Kommentar akzeptieren Sie die Teilnahmebedingungen des Wettbewerbs.

Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Der Empfänger der vom Teilnehmer / der Teilnehmerin bereitgestellten Informationen ist nicht Facebook, sondern die „Weniger Alkohol – Mehr vom Leben“ Facebook- und Instagram-Seite (kurz: „Veranstalter“) Eine Teilnahme am Wettbewerb ist ausschließlich zu den hier aufgeführten Bedingungen möglich. Mit der Teilnahme erkennt der Teilnehmer / die Teilnehmerin diese Teilnahmebedingungen ausdrücklich an. Der Veranstalter behält sich vor, den Wettbewerb zu jedem Zeitpunkt ohne Vorankündigung und ohne Angabe von Gründen abzubrechen oder zu beenden.

Hinweise zum Datenschutz

Der Schutz Ihrer persönlichen Daten ist uns ein besonderes Anliegen. Wir verarbeiten Ihre Daten daher ausschließlich auf Grundlage der gesetzlichen Bestimmungen (DSGVO 2018, TKG 2003).

Für die Abwicklung des Wettbewerbs und der Datenverarbeitung bedient sich der Gesundheitsfonds Steiermark des Unternehmens „bettertogether Kommunikationsagentur“. Sie ist im Auftrag des Gesundheitsfonds Steiermark für die Einhaltung des Datenschutzes verantwortlich.

Die erhobenen Daten werden ausschließlich für die Zwecke des Sprücheklopfer-Contests benötigt und verwendet. Die Daten werden benötigt, um allfällige Preise den Gewinnerinnen und Gewinner zusenden zu können. Eine Weitergabe der Daten findet nicht statt.

Folgende Daten werden verarbeitet:

Bei Online Einreichungen: angegebener Name und Adress-Daten (nach Aufforderung bei Gewinn).

Die Datenverarbeitung erfolgt auf Basis der gesetzlichen Bestimmungen des § 96 Abs 3 Telekommunikationsgesetz sowie des Artikels 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.

Die Daten werden nach Ende des Sprücheklopfer-Contests (Bekanntgabe der Gewinnerinnen und Gewinner sowie Zusendung der Preise) für die Dauer von 6 Monaten gespeichert bzw. aufbewahrt und danach gelöscht.

Sie haben das Recht auf Auskunft über die Sie betreffenden personenbezogenen Daten sowie auf Berichtigung oder Löschung oder auf Einschränkung der Verarbeitung oder auf Widerspruch gegen die Verarbeitung sowie das Recht auf Datenübertragbarkeit.

Über die Alkholpräventionskampagne

Die Kampagne: „Weniger Alkohol – Mehr vom Leben“

In Österreich wird viel Alkohol getrunken.  Im internationalen Vergleich zählen wir zu den Ländern mit den höchsten Konsumraten.  Vor allem hierzulande: denn österreichweit liegen die Steirerinnen und Steirer beim Alkoholkonsum pro Kopf im Spitzenfeld. Doch als Alltagsdroge ist Alkohol eine schleichende Gefahr, die von vielen unterschätzt wird.

Positive Bewusstseinsbildung

Die Initiative „Weniger Alkohol – Mehr vom Leben“ wurde vom Gesundheitsfonds Steiermark ins Leben gerufen. Dabei soll eine Bewusstseinsbildung erreicht werden, die ein Umdenken im Zusammenhang mit Alkohol herbeiführt. Im Vordergrund steht Alternativen zu zeigen, wie weniger Alkohol zu einem positiveren Lebensstil führen kann.

Die Kampagne soll vor allem mit den Steirerinnen und Steirern gemeinsam stattfinden. Mehrere Mitmach-Aktionen sollen Vereine, Freundeskreise und Unternehmen motivieren, sich der Kampagne anzuschließen, und auch im eigenen Umfeld ein Vorbild im Umgang mit Alkohol zu sein.

Gleichzeitig werden im Rahmen des Aktionsplans zur Alkoholprävention zusätzliche Aufklärungsaktivitäten in allen Lebensbereichen – von der Schule über Familie und Vereine bis hin zur Prävention am Arbeitsplatz gesetzt.

Alkoholfreier Punsch

In der Adventszeit haben wir uns auf den Christkindlmärkten in Graz umgesehen und stellten mit Freude fest, dass es fast überall alkoholfreie Alternativen zum Punsch gibt.

Neben der üblichen Auswahl von A wie Apfelmost bis Z wie Zirbenpunsch finden sich in der Steiermark immer mehr alkoholfreie und auch Light-Variationen.

„Seit 3 Jahren werden hier am Adventmarkt am Grazer Hauptplatz Light-Produkte angeboten, d.h. diese Produkte enthalten 50% weniger Alkohol – die Nachfrage ist groß und nimmt immer mehr zu. Alkoholfreie Angebote werden immer mehr ein Thema und es ist mir auch persönlich ein Anliegen das Spektrum zu erweitern“

– erzählt uns Christoph Katschner vom Event-Management des Grazer Adventmarktes am Hauptplatz.

Viele Standler haben durchaus ansprechende Namen für die alkoholfreien Varianten kreiert, sodass man als Erwachsener nicht mehr auf den Kinderpunsch zurück greifen muss.

Diese Variationen sind nicht nur ansprechender und passender was ihre Namen betrifft – sie wirken sich auch positiver auf das Geldbörserl aus. Denn Light-und alkoholfreie Punschvarianten sind meist um einiges günstiger als ihr hochprozentiges Pendant.

Christoph Katschner bestätigt unseren Eindruck:

„Es kann tatsächlich beobachtet werden, dass Erwachsene gehemmt sind Kinderpunsch zu bestellen.“

 

Wie sehen Sie das? Haben Sie Vorschläge, wie alkoholfreier Punsch genannt werden könnte? Dann schreiben Sie uns doch an info@mehr-vom-leben.jetzt!

Wir sind gespannt auf Ihre Vorschläge und werden diese mit den BetreiberInnen der Christkindlmärkte besprechen.