Betriebliche Alkoholprävention

Arbeit & Alkohol: Wer alkoholisiert arbeitet gefährdet nicht nur sich selbst, sondern belastet auch die Kolleginnen und Kollegen! Ein riskanter oder abhängiger Konsum bringt soziale und gesundheitliche Belastungen mit sich, die über kurz oder lang zur Beeinträchtigung der Arbeitsleistung und zur Vernachlässigung von Arbeitspflichten führen. Das unmittelbare Unfallrisiko erhöht sich, Fehlzeiten und Krankenstände sind die Folgen.

Trotzdem wird dieses Thema immer noch tabuisiert. Der praktizierte Umgang reicht von Überreaktion bis Untätigkeit und ist geprägt von Fehlinformationen, Mythen, gut gemeinten Ratschlägen und falsch verstandener Hilfe.

Hier finden Sie Werkzeuge für Information und Sensibilisierung:

STUDIEN

  • Fehlzeitenreport 2019 Krankheits- und unfallbedingte Fehlzeiten in Österreich – Die flexible Arbeitswelt: Arbeitszeit und Gesundheit, WIFO. Download PDF
  • Fehlzeitenreport 2017 Krankheits- und unfallbedingte Fehlzeiten in Österreich – Die alter(n)sgerechte Arbeitswelt, WIFO. Download PDF 
  • Fehlzeitenreport 2016 Krankheits- und unfallbedingte Fehlzeiten in Österreich – Alkohol in der Arbeitswelt, WIFO. Download PDF
  • IHS HealthEcon 2013 Volkswirtschaftliche Effekte der Alkoholkrankheit. Eine ökonomische Analyse für Österreich. Projektbericht, Institut für Höhere Studien (IHS), Wien. Download PDF 

 

PRAXISHILFEN

  • Toolkit „Mehr vom Leben für Betriebe“
    Unser neues Toolkit unterstützt Betriebe bei der Verankerung von Alkoholprävention. Herzstück ist ein Leitfaden mit vielen wissenswerten Informationen rund um das Thema Alkohol und Auswirkungen auf das Unternehmen sowie praktischen Handlungsempfehlungen, wie Probleme vermieden werden können. Weiters beinhaltet das Toolkit zahlreiche weiterführende Informationsmaterialien, die bei der Planung und Umsetzung von Maßnahmen helfen.  https://www.mehr-vom-leben.jetzt/infomaterialien/#toolkitbetriebe
  • Broschüre „handeln statt wegschauen – Suchtprävention und Frühintervention in der Arbeitswelt“
    Die Gemeinschaftspublikation des Institut Suchtprävention pro mente Oberösterreich mit der Wirtschaftskammer OÖ, der Arbeiterkammer OÖ und der OÖ Gebietskrankenkasse enthält konkrete Tipps zur Gesprächsführung und frühzeitigen Maßnahmen bei mitunter noch nicht klar zuordenbaren Auffälligkeiten von MitarbeiterInnen und zeigt, welche Rahmenbedingungen es dafür im Unternehmen braucht. Darüber hinaus gibt es einen recht umfangreichen Info-Teil zu arbeitsrechtlichen Fragestellungen. Download PDF 
  • Leitfaden „Alkohol und andere Suchtmittel am Arbeitsplatz“
    Das Team der betrieblichen Suchtprävention des Instituts für Sucht- und Drogenkoordination Wien gibt mit diesem Leitfaden eine erste Unterstützung im Arbeitsalltag. Um Führungskräften aufzuzeigen, was sie konkret tun können, wenn MitarbeiterInnen problematisch konsumieren wurden darin erfolgreiche Strategien und erprobtes Know-how zusammengestellt. Download PDF
  • Leitfaden „Alkohol am Arbeitsplatz. Eine lösbare Aufgabe“
    kontakt+co – Suchtprävention Jugendrotkreuz aus Tirol bietet mit dem Handout „Alkohol am Arbeitsplatz: eine lösbare Aufgabe“ einen kompakten Leitfaden für die betriebliche Suchtprävention. Download PDF
  • Infobroschüre „einfach zuviel“
     Die Infobroschüre möchte Vorgesetzte in ihrer Rolle als Führungskraft stärken und Mut machen, Probleme anzusprechen und frühzeitig die richtigen Schritte zu setzen. Neben Tipps zur Gesprächsführung nach Stufenplan gibt es Informationen über kompetente Hilfsangebote. kontakt+co – Suchtprävention Jugendrotkreuz Tirol. Download PDF 
  • Merkblatt „Vom Konsum zum Genuss – Alkohol im Betrieb“
    Aktiver Konsum und Restalkohol am Arbeitsplatz stellen eine erhebliche Unfallgefahr dar. Im Merkblatt informiert die AUVA über das Thema Alkohol am Arbeitsplatz anhand einer fiktiven Geschichte um den betroffenen Mitarbeiter, Josef Kolb, und dessen Vorgesetzem, Hans Leitner. Betriebe erhalten so einen praktikablen Leitfaden, um auffälligen MitarbeiterInnen Hilfestellung anzubieten. Download PDF
  • Checkliste „Alkohol am Arbeitsplatz vorbeugen“
    Die neue Checkliste, herausgegeben vom Dachverband der Sozialversicherungsträger, dem Institut für Gesundheitsförderung und Prävention (IfGP) und dem Österreichischen Netzwerk Betriebliche Gesundheitsförderung, unterstützt Betriebe dabei, ihre Potenziale im Bereich der betrieblichen Alkoholprävention zu erkennen, bisherige Aktivitäten zu bewerten und eventuell notwendigen Handlungsbedarf abzuleiten. Download PDF
  • Standards der betrieblichen Alkoholsuchtprävention
    Um eine abgestimmte und ganzheitliche Vorgehensweise zu ermöglichen, wurden im Auftrag des Dachverbands der Sozialversicherungsträger mit VertreterInnen der Suchtpräventionsstellen, dem BGF-Netzwerk und interessierten SV-Trägern Standards der betrieblichen Alkoholsuchtprävention erarbeitet. Die Standards richten sich an ExpertInnen für betriebliche Alkoholsuchtprävention. Betriebe bekommen einen Überblick der fünf Handlungsfelder, die umgesetzt werden können. Download PDF
  • Broschüre „Alkohol am Arbeitsplatz – Eine Praxishilfe für Führungskräfte“
    Die Broschüre der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS) richtet sich an Führungskräfte. Sie enthält Informationen und praktische Handlungshilfen zum Erkennen von riskantem Konsumverhalten und dem Umgang mit betroffenen MitarbeiterInnen. Alle erforderlichen Handlungsabläufe, denen sich Führungskräfte stellen sollten, werden in dieser Praxishilfe modellhaft vorgestellt. Die aufgeführten Vorgehensweisen sind praxisnah umsetzbar und basieren auf bewährten beruflichen Erfahrungen. Download PDF
  • Stepcheck – Suchtprävention und Unfallverhütung
    Stepcheck wurde vom Institut Suchtprävention pro mente Oberösterreich und der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) entwickelt. Die Website unterstützt Führungskräfte dabei, riskanten Alkohol- oder Drogenkonsum am Arbeitsplatz zu erkennen, Probleme anzusprechen und Schritt für Schritt richtig zu reagieren. LINK: https://www.stepcheck.at/betrieb/
  • Alkoholinformations-Videos
    Der Dachverband der Sozialversicherungsträger bietet eine Reihe von Informationsvideos zum Thema Alkohol.

 

RECHTLICHE GRUNDLAGEN