Fastenchallenge 2020

Mit dem Aschermittwoch beginnt offiziell die 40-tägige Fastenzeit, die bis 9. April andauert. Seinem Körper etwas Gutes tun – um das geht es bei unserer Fastenchallenge. Machen Sie mit bei unserer Fastenchallenge 2020 und verzichten Sie 40 Tage lang auf Alkohol!

40 Tage ohne Alkohol

Wir verzichten in der Fastenzeit gemeinsam auf Alkohol. Auf Facebook können Sie Ihr Profilbild mit unserem Fastenchallenge-Rahmen aktualisieren und so ein Zeichen gegen übermäßigen Alkoholkonsum setzen.

Auf Facebook und Instagram werden Sie auf unseren Accounts durch die Fastenzeit begleitet – mit vielen spannenden Fakten und Motivationstipps. Einfach Seiten liken und Up-to-date bleiben. Wir ziehen das gemeinsam durch!

Gute Gründe, um auf Alkohol zu verzichten

Viele ÖsterreicherInnen fasten nicht aus religiösen Beweggründen, sondern weil sich der Verzicht von Alkohol und Co. positiv auf Körper und Geist auswirkt:

  • Alkohol ist eine Kalorienbombe: 2 Krügerl Bier enthalten in etwa genau so viele Kalorien wie eine ganze Leberkässemmel. So können allein durch den Verzicht auf Alkohol die Kilos leichter purzeln. Das wirkt sich wiederum positiv auf den Zucker- und Cholesterinspiegel aus.
  • Kleine, gesunde Mahlzeiten und viel Wasser trinken befreit die Haut von Unreinheiten und lässt den Teint wieder strahlen.
  • Auch das mentale Wohlergehen wird von Fasten positiv beeinflusst. Der Körper schüttet dabei vermehrt das „Gute-Laune-Hormon“ Serotonin aus und lässt fröhliche Frühlingsgefühle aufkommen.

Erfolgreich fasten

Hier ein paar Tipps, wie Sie es schaffen, Ihre Fastenvorsätze auch durchzuhalten:

  • Es ist einfacher Fasten-Ziele einzuhalten, wenn diese konkret definiert sind. Beispielsweise 40 Tage lang gar keinen Alkohol oder nur ein Bier jeden Sonntag. Verschriftlichen Sie diese Vorsätze zum Beispiel auf einem Post-It Zettel und kleben diesen an den Kühlschrank.
  • Informieren Sie Freunde, Familie und Bekannte über Ihr Vorhaben. Umso mehr Menschen davon wissen, desto eher tendieren Individuen dazu, ihr Vorhaben auch wirklich durchzuziehen. Stichwort: gesellschaftlicher Druck. Deshalb: Schnell das Profilbild mit unserem Fastenchallenge-Rahmen aktualisieren und schon wird kein Bier mehr angerührt.
  • Gemeinsam mit Familie oder Freunden zu fasten ist viel einfacher: Motivieren Sie Ihr Umfeld mitzumachen. Sie können gegenseitig bestärken und gemeinsam macht es einfach mehr Spaß.
  • Neue Dinge ausprobieren. Es ist schwer, eingefahrene Gewohnheiten einfach hinter sich zu lassen. Vielleicht einfach einmal die neue Hipster-Limonade anstatt des Spritzers ausprobieren? Oder sich statt auf einen Drink in diesem einen Museum zu treffen, in das man schon immer mal wollte?

Gesund leben – auch im restlichen Jahr

ExpertInnen haben festgestellt, dass es Menschen nach erfolgreich absolvierter Fastenzeit leichter fällt, weiterhin einen gesunden Lebensstil zu führen. Dazu gehört auch, beim Ausgehen mal Wasser statt Bier zu bestellen.

Höflich aber bestimmt „Nein“ zu sagen oder andere bei ihrem Alkoholverzicht zu unterstützen, trägt dazu bei, dass Trinken und Feiern nicht mehr zwingend zusammengehören und das antialkoholische Zusammensein und Feiern normalisiert wird.

Wie sage ich taktvoll Nein?

Googelt man im Internet nach „Ausreden für den Verzicht auf Alkohol“ gibt es knapp 400.000 Treffer. Hauptsächlich geht es darum Ausreden für Frisch-Schwangere zu finden. Angefangen vom Antibiotikum über den gestrigen Kater bis hin zum morgigen Zahnarztbesuch ist alles dabei. Da fragt man sich natürlich, ob es das sein kann? Brauche ich wirklich eine Ausrede um keinen Alkohol zu trinken oder um nach dem ersten Glas zu stoppen? 

Alkohol ist in unserer Gesellschaft allgegenwärtig und Anlässe zum Feiern gibt´s wirklich genug. Mutige sagen einfach „nein, danke – ich trink heute keinen Alkohol!“ Dass ein „Nein“ oder ein „Stop“ einfach so akzeptiert wird ist allerdings noch nicht auf der Tagesordnung- eventuell muss die Zeit noch reifen.

Also gibt es der Vollständigkeit und der Einfachheit halber eine unvollständige Liste mit Sätzen, die man anwenden kann, um keinen oder wenig Alkohol zu trinken!

Was  sind eure besten Argumente keinen Alkohol zu trinken? Ist es euch auch schon mal so ergangen, dass ein Nein nicht akzeptiert wird? Wir freuen uns auf eure Ausreden, Tipps und Erfahrungen unter info@mehr-vom-leben.jetzt

  • Ich spiel heut Taxi!
  • Ich steh´ total auf bio deswegen ist mir Wasser das Liebste!
  • Ich muss noch fahren!
  • Mir geht´s heut nicht so gut!
  • Alkohol schmeckt mir nicht!
  • Ich nehme Medikamente!
  • Ich nehme Antibiotikum!
  • Ich vertrage Alkohol schlecht!
  • Meine Frau ist schwanger und hat momentan eine Nase wie ein Schäferhund. Wenn ich nach Alkohol rieche muss sie sich übergeben!
  • Ich bin schwanger!
  • Ich hab morgen Zahnarztbesuch!
  • Ich trink nie Alkohol!?!
  • Ich faste!
  • Ich will abnehmen und spar mir die bösen Alkohol-Kalorien
  • Einen Kater als Haustier kann ich nicht gebrauchen
  • Ich muss mir niemanden schön trinken!
  • Ich kann auch ohne Alkohol lustig sein!

Skifans & Alkohol

Erst vorgestern hat das Schladminger Nightrace 2018 stattgefunden. Aber kann sich so manche Besucher noch an all die spektakulären Abfahrten erinnern, oder nur noch an den Kater am nächsten Morgen? 

„Excellent race but sad to see all the mess, empty beer bottles and drunk people falling and sliding down slopes“ 

So beschreibt ein Besucher des Schladming Nightrace 2017 seine Erfahrungen auf Facebook. Angeheiterte Zuschauer, die zu tief ins Glas geschaut haben, wanken über die Pisten und hinterlassen ihre Bierflaschen oder Plastikbecher. Alkoholisierte Besuchergruppen sind keine Seltenheit, sondern beim Nightrace, wie bei vielen anderen Ski-Events in Österreich, leider üblich.

Dabei sein ist alles

Das aktive Mitverfolgen von spannenden Skirennen steht für einige nicht mehr im Vordergrund. Vielmehr werden solche Veranstaltungen als Anlass hergenommen, sich mit seinen FreundInnen zu betrinken — zum Leidwesen aller anderen, die teure Tickets bezahlt haben, um ein spannendes Skirennen aktiv mitverfolgen zu können. Stattdessen müssen sie sich über das Verhalten ihrer Mitmenschen ärgern.

Kein Schnaps mehr in Kitz

Beim Hahnenkammrennen in Kitzbühel wurde diesem Problem bereits entgegengewirkt, indem per Beschluss in der Altstadt kein hochprozentiger Alkohol ausgeschenkt werden darf. In Schladming konnten derartige Regelungen noch nicht durchgebracht werden.

Der dortige Tourismusverband wehrt sich gegen Verbote, da diese die Einnahmen mit dem Verkauf von Getränken deutlich schmälern würden. Ansässige Wirte haben die Befürchtung, dass Regulierungen potentielle Kundschaft vertreibt. Sie sind der Meinung, dass jeder Gast selbst entscheiden muss, was und wie viel davon er konsumiert.

Sportfan oder Trinkfan?

Ohne gesetzliche Regulierung müssen sich Besucher selbst die Frage stellen, wie sie Sportereignisse miterleben und woran sie sich später zurückerinnern wollen. Fakt ist, dass Skisportfans aller Art gemeinsam zu einem positiveren Erlebnis beitragen, wenn starker Alkoholkonsum vermieden wird – sowohl für sie selber als auch für die Bewohner des jeweiligen Ortes.

Was ist Ihre Meinung dazu? Reicht es, auf die Vernunft der Besucher von Skisport-Events zu appellieren oder sollten nach dem Vorbild von Kitzbühel auch anderorts Regulierungen für den Verkauf von alkoholischen Getränken eingeführt werden?

„Mehr-vom-Leben“-Toolkit für Betriebe

Das neue „Mehr vom Leben“-Toolkit für Betriebe unterstützt Unternehmen bei der Verankerung von Alkoholprävention. Der praxisnahe Informations-Werkzeugkoffer richtet sich an Führungskräfte, HR-ManagerInnen, ArbeitsmedizinerIinnen und -psychologInnen, Betriebsräte, Sicherheitsfachkräfte und alle am Thema interessierte Personen.

HINSCHAUEN!

Ob auf Betriebsfeiern, beim Geschäftsessen oder dem Feierabendbier nach einem stressigen Arbeitstag – Alkohol ist auch im Arbeitsleben präsent. Nicht alle Menschen schaffen dabei einen maßvollen und verantwortungsvollen Konsum: ExpertInnen schätzen, dass jede/r fünfte bis zehnte MitarbeiterIn in einem Unternehmen riskant oder schädlich Alkohol konsumiert. Die dadurch verursachten Probleme reichen von Leistungsschwankungen und Krankenständen, vermehrten Fehlern bei der Arbeit bis hin zu gefährlichen Arbeitsunfällen oder dauerhafter Arbeitsunfähigkeit.

Jeder Betrieb, egal ob großes, mittleres oder kleines Unternehmen, kann von riskantem Alkoholkonsum belastet sein – und zwar auf allen Hierarchieebenen. Trotzdem ist das Thema nach wie vor ein Tabu: Führungskräfte schauen weg, in der Hoffnung, dass sich das Problem von allein lösen wird. Kolleginnen und Kollegen schweigen aus Angst, dass der/die Betroffene den Job verlieren könnte.

VERSTEHEN!

Alkoholkonsum beeinträchtigt MitarbeiterInnen sowohl körperlich, psychisch als auch sozial. Die Folge sind hohe Kosten nicht nur im Sozial- und Gesundheitssystem, sondern auch direkt in den Betrieben.

Für den Wirtschaftsstandort Steiermark, wo rund 28.000 Arbeitgeberbetriebe knapp 400.000 Menschen beschäftigen, ist ein rechtzeitiger Blick auf das Thema Alkohol im Betrieb daher lohnenswert. Denn gesunde und zufriedene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind eine wichtige Ressource!

HANDELN & UMSETZEN!

Betriebliche Alkoholprävention ist Teil jeder modernen Unternehmenspolitik. Sie richtet sich nicht ausschließlich an Suchtkranke und Menschen mit einem riskanten Alkoholkonsum, sondern verfolgt das Ziel, gesundheitlichen Gefährdungen durch riskanten Alkoholkonsum in der gesamten Belegschaft vorzubeugen.

Das „Mehr vom Leben“-Toolkit für Betriebe ist niederschwellig, übersichtlich und umfassend. Herzstück ist ein Leitfaden mit vielen wissenswerten Informationen rund um das Thema Alkohol und Auswirkungen auf das Unternehmen sowie praktischen Handlungsempfehlungen, wie Probleme vermieden werden können. Weiters beinhaltet das Toolkit zahlreiche weiterführende Informationsmaterialien, die bei der Planung und Umsetzung von Maßnahmen helfen. Mit Hilfe des MvL-Kampagnenmaterials wird Alkohol in jedem Betrieb zum Thema. Wertschätzende, positive und humorvolle Inhalte zeigen, wie ein verantwortungsbewusster Umgang mit Alkohol im Alltag gelingen kann.

Das gesamte Kampagnen-Toolkit mit allen Unterlagen finden Sie HIER.

Alle empfohlenen Maßnahmen sind leicht umsetzbar und können an die jeweilige Betriebsgröße – vom Großbetrieb zum Kleinstbetrieb – angepasst werden. Dabei wurde besonders dem Umstand Rechnung getragen, dass die Steiermark ein KMU-Land ist.

Erkennen!

Alkoholprävention zahlt sich aus – und zwar für jedes Unternehmen! Weniger Arbeitsunfälle, höherer Produktivität, geringere rechtliche Risiken und ein besseres Betriebsklima sind nur einige Vorteile. Alkoholprävention ist nicht nur eine Investition in die Gesundheit Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern auch eine betriebswirtschaftliche Entscheidung. Jeder Euro, der in die Prävention investiert wird, bringt bis zu drei Euro für das Unternehmen zurück.

Mit einer klaren Haltung und konsequentem Handeln bekommen Sie mit weniger Alkohol mehr Leben in Ihren Betrieb!

Werden Sie Teil der Initiative „Mehr vom Leben“

Setzen wir gemeinsam ein Zeichen für bewussteren Umgang mit Alkohol

Es gibt viele Möglichkeiten sich im Rahmen der Kampagne zu engagieren und zu zeigen, dass wir SteirerInnen mehr vom Leben wollen. Machen Sie mit und tragen Sie dazu bei, dass die Gefahren von Alkohol in der Steiermark reduziert werden.

Als Einzelperson

  •  Setzen Sie niemanden unter Druck, Alkohol zu trinken.
  • Seien Sie ein Vorbild – vor allem für Kinder und Jugendliche.
  • Sprechen Sie mit Ihrem Umfeld offen über Alkohol.
  • Machen Sie mit und werden auch Sie ein Teil der Mehr vom Leben-Initiative. 

    Tragen Sie sich hier ein und erhalten Sie regelmäßig Tipps, Informationen über Aktionen oder Veranstaltungen der Kampagne:

Als Verein

Vereine übernehmen eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe und leisten einen wertvollen Beitrag um Traditionen, Werte, Einstellungen und Verhaltensweisen in der Steiermark aufrecht zu erhalten und weiter zu geben.

Auch der Umgang mit Alkohol in der Gemeinschaft hinterlässt Eindrücke und wird weitergegeben. Umso wichtiger ist es verantwortungsbewusst zu genießen. Alkoholprävention ist eine Gemeinschaftsaufgabe und dabei haben alle ein Stück Verantwortung für ein wertschätzendes und gesundes Miteinander zu tragen.

Ihr Verein kann Teil der „Mehr vom Leben“- Initiative werden:

  • Lassen Sie uns an Ihren Eindrücken, Erfahrungen und Ideen teilhaben.
  • Wie werden in Ihrem  Verein Feste und Pausen gestaltet, gibt es Regelungen zum Alkoholkonsum, wie werden Siege oder Niederlagen gefeiert?
  • Wie nehmen Sie Ihre Vorbildfunktion wahr?

Bei Interesse freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme via info@mehr-vom-leben.at

Hier können Sie auch Informationsmaterialien für Ihr Vereinslokal anfordern.

Fasching feiern – aber richtig

Graz-Ahoi, He-Du oder Spüma-zaum! 

Egal woher in der Steiermark ihr seid, einmal im Jahr bietet die Faschingszeit allen offiziellen Anlass, sich gehen zu lassen. Weg mit dem grauen Alltagstrott, her mit den kreativen Kostümen, imposanten Umzügen und dem örtlichen Gschnas. Das eine oder andere Gläschen Alkohol mit Freunden gehört genauso dazu wie buntes Konfetti oder Faschingskrapfen. Daran ist nichts falsch, Fasching ist dazu da, ausgelassen gefeiert zu werden.

Fasching feiern ohne Risiko

Der Spaß hat hingegen ein Ende, wenn die Heimfahrt im Spital endet. Leider entscheiden sich immer wieder Menschen dazu, sich nach feuchtfröhlichen Feiern hinter das Steuer zu setzen – mit fatalen Folgen für sie selbst und andere. Denn bereits bei  0,5 Promille im Blut besteht das 2-fache Unfallrisiko, bei 1,0 Promille bereits das 7-fache.

Darum zahlt es sich aus, im Vorhinein verlässliche Arrangements zu treffen. Hierzu ein paar Tipps: 

  • Nutzen Sie wenn möglich öffentliche Verkehrsmittel, wie Nightlines, wenn diese in Ihrer  Umgebung angeboten werden.
  • Einigen Sie sich im Freundeskreis wer als AutofahrerIn fungiert und keinen Alkohol trinkt.
  • Wenn Sie bemerken, dass jemand in ihrer Familie oder im Freundeskreis Alkohol getrunken hat und deshalb nicht mehr Autofahren sollte, bieten Sie an, ein Taxi zu rufen oder die Person nach Hause zu bringen.

Taxigeld und Ähnliches mögen einem in diesem Moment vielleicht wie eine leidliche Geldverschwendung vorkommen, aber stehen kaum im Verhältnis zu hohen Geldstrafen, Führerscheinverlust, Unfall  – also den möglichen Konsequenzen, die Alkohol am Steuer nach sich zieht.

Wir wünschen eine fröhliche Faschingszeit!

 

Pressekonferenz mit Gesundheitslandesrätin zu Toolkits

Gesundheitslandesrätin Dr.in Juliane Bogner-Strauß hat heute gemeinsam mit der Initiative „Weniger Alkohol – Mehr vom Leben“ des Gesundheitsfonds Steiermark Vertreterinnen und Vertretern der Medien die beiden Toolkits für Vereine und Betriebe vorgestellt.

Personen v.l.n.r.: Christian Gejer, Safety & Health Manager der Brau Union Österreich AG; Bianca Heppner , Gesundheitsfonds Steiermark; Gesundheitslandesätin Juliane Bogner-Strauß; Erich Riegler, Landesobmann Steirischer Blasmusikverband
Fotocredit: Gesundheitsfonds/Streibl

Vereine und Betriebe erreichen täglich zehntausende Vereinsmitglieder und 400.000 Beschäftigte in ihrer Lebenswelt, beruflich und privat. Um ihrer Verantwortung für MitarbeiterInnen und Mitglieder im Zusammenhang mit einem maßvollen Umgang mit Alkohol einfacher gerecht werden zu können, hat der Gesundheitsfonds Steiermark zwei neue Werkzeugkoffer – so genannte „Mehr vom Leben“-Toolkits – speziell für Vereine und Betriebe mit umfassenden Informationen und Anleitungen für Präventionsarbeit herausgegeben

Alkoholprävention ist fixer Teil der betrieblichen Gesundheitsvorsorge

„Der Weg vom Genuss über die Gewohnheit bis zur Sucht ist kürzer als man glaubt, denn es wird zu wenig über die Risiken von Alkohol gesprochen. Die Förderung von Alkoholprävention in Betrieben und Ver-einen ist ein wichtiger Schritt, um das Bewusstsein im Umgang mit Alkohol zu steigern“, sagt Gesundheitslandesrätin Juliane Bogner-Strauß.

Die Landesrätin betonte weiter, dass Alkoholprävention, wie der gesunde Apfel oder die Rückengesundheit, zur betrieblichen Gesundheitsförderung gehöre: „Alkoholprävention führt zu weniger Arbeitsunfällen, höherer Produktivität und einem besseren Betriebs- und Vereinsklima.“ Hier finden Sie die Presseaussendung zum Nachlesen.

Toolkits: Praxisnah, niederschwellig und übersichtlich

„Wir haben ganz bewusst zwei umfassende und niederschwellige Toolkits, also Informations-Werkzeugkoffer, für Vereine und Betriebe zusammengestellt, um einen großen Teil der Bevölkerung effektiv zu erreichen“, erklärt Bianca Heppner, Projektmitarbeiterin der Initiative „Weniger Alkohol – Mehr vom Leben“ des Gesundheitsfonds Steiermark.

Die Toolkits enthalten neben Basisinformationen zum Thema Alkohol vor allem praktische Handlungsempfehlungen und Tipps, wie ein verantwortungsbewusster Umgang mit Alkohol im Alltag gelingen kann.

Die „Mehr vom Leben“-Toolkits sind niederschwellig, übersichtlich, umfassend, leicht umsetzbar und beinhalten an die jeweilige Betriebsgröße angepasste Maßnahmen. Die praxisnahen Informations-Werkzeugkoffer richten sich an Führungskräfte aus Vereinen und Betrieben sowie HR-Manager*Innen, ArbeitsmedizinerInnen und -psychologInnen, Betriebsräte und Sicherheitsfachkräfte.

Unter diesen Links können Sie die Toolkits kostenlos downloaden:

Mehr vom Leben“-Toolkit Vereine

Mehr vom Leben“-Toolkit Betriebe

„Ans geht no… oder?“

Erst unbewusst, dann automatisch: Der schleichende Alkoholkonsum kennt keine Grenzen. Und wird genau darum erst als Problem erkannt, wenn er schon eines ist. Bewusstseinsbildung hilft. 

Große Entscheidung sind meistens gut überlegt: Man informiert sich genau und fragt Freunde und Bekannte; man bespricht sich mit seiner Familie und wägt gemeinsam Vor- und Nachteile gegeneinander ab – und dann trifft man eine Entscheidung. Ganz bewusst, am besten ganz rational.

Es sind aber die kleinen Entscheidungen, die wir täglich treffen, die in Summe unser Leben bestimmen. Und die laufen sehr viel unbewusster: Die Entscheidung, was man bestellt. Die Entscheidung, ob man noch Eines trinkt. Die Entscheidung, was man allein daheim gegen den Durst trinkt. Alles kleine Entscheidungen… ohne großes Abwägen, ohne großes Informieren.

Einfach entscheiden, ganz aus dem Bauch heraus.

So lang, bis man eigentlich gar keine Wahl mehr hat.

Und sich nur noch vormacht mit dem Kopf eine Entscheidung treffen zu können, die der Körper aber schon lang für einen getroffen hat.

Und plötzlich ist die Grenze zur Abhängigkeit klar überschritten. Und viele Betroffene berichten, dass sie gar nicht genau sagen können, wann und wo es passiert ist.

Vom Trinken mit Freunden, zu Alkoholismus in Einsamkeit

Für viele Menschen ist Alkohol ein regelmäßiger Teil ihres Alltags: Man trinkt Alkohol gemeinsam mit FreundInnen, in größerer Gesellschaft – auch weil Freunde oder Bekannte einen animieren oder verleiten, mehr zu trinken, als man eigentlich will. Die dann noch auffordernd sagen: „Ans geht doch no… oder?“

Das „Oder“ ist es, an dem sich alles entscheidet: für jeden Einzelnen, jedes einzelne Mal.
Und „Nein“ sagen ist oft gar nicht so einfach? Viele Menschen haben das Gefühl zu müssen, obwohl sie vielleicht gar nicht mehr wollen.

Und irgendwann passiert das alles nur noch völlig unbewusst oder ganz automatisch.

Oft situationsbedingt, weil es einfach als „normal“ gilt, was zu trinken, oft schleichend, weil es einfach zur Gewohnheit wird das zu bestellen, — und oft auch aus sozialem Druck, Kurz: Es verschwimmt die Grenze zwischen Genuss und Muss, und das ist der Beginn, an dem Alkohol zum Problem wird. Mit allen Folgen für den eigenen Körper und die eigene Familie.

Wichtig sich das bewusst zu machen, richtig das bewusst zu sagen

Darum ist es wichtig und richtig auch mal inne zu halten und sich zu überlegen: Will ich das eigentlich? Tut mir das noch gut? Ist es das, was ich auch anderen raten würde? Nur wenn man sich zwischendurch immer wieder diese Fragen stellt, macht man sich bewusst, wann der Genuss geendet, und vielleicht schon das Muss begonnen hat.

Diese Kampagne will dabei unterstüzten, mehr zu dieser Bewusstseinsbildung beizutragen. Und durch mehr Bewusstseinsbildung mitzuhelfen, dass weniger Menschen durch schleichenden Konsum die Grenze überschreiten, die niemand überschreiten will.

Steirische Vereine engagieren sich

Wir haben steirische Vereine dazu aufgefordert, sich gegen übermäßigen Alkoholkonsum einzusetzen – mit vollem Erfolg!

Im Rahmen unserer Förderung hatten die Vereine und Körperschaften der Steiermark die Möglichkeit, Regelungen für maßvollen Umgang mit Alkohol einzuführen und dafür bis zu 500 Euro zur Aufbesserung ihrer Infrastruktur in Form von Musikinstrumenten, Sportgeräten, Uniformen etc. zu erhalten.

Über 40 Vereine haben sich mit ihren kreativen Ideen für die Förderung beworben und viele davon wurden genehmigt. Darunter befinden sich Gruppierungen mit verschiedensten Leidenschaften – Sport-, Musik-, Schützen-, Schach-, Eisstock-, Alpenvereine und viele mehr.

 

Der Styrian Magic Liner – Tanzverein hat seinen Besuchern bei der Veranstaltung „Tanzen und Spaß – Alkohol mit Maß“ einen tollen Abend mit viel Unterhaltung ohne Alkohol geboten. Anstatt mit alkoholischen Getränken konnten  die Gäste nach den Tanzeinlagen mit gesunden Fruchtsäften ihren Durst löschen.


Das zukünftige Ziel des FC Judenburg ist mit dem Projekt „Kids am Ball“ seinen jugendlichen Mitgliedern verantwortungsbewussten Umgang
mit Alkohol vorzuleben.  Im Trainingslager wurde den 12- bis 17-Jährigen ein gesunder Lebensstil näher gebracht. Bei Turnierveranstaltungen werden nun an der Ausschank alkoholfreie Getränke bevorzugt.


Der Verein Drink OR Drive hat es sich vorgenommen, Besuchern von Festen daran zu erinnern, stets davor klarzustellen, wer keinen Alkohol trinken wird und sicher mit dem Auto heimfahren kann. Kalender und Sticker zur Aktion „Sicher nach Hause“ sind bereits in mehreren Bundesländern im Umlauf.


Der Union Squash Club 2000 hat immer schon auf Aufklärung und Vorbildwirkung bezüglich Alkoholkonsum gesetzt. Während Trainings- und Turnierfahrten herrscht absolutes Alkoholverbot, auch für Trainer und Betreuer. Im Rahmen unserer Mikroförderung wurden die jungen Vereinsmitglieder in einem Fachvortrag über die Auswirkung von Alkohol aufgeklärt.


Für die Mitglieder des Reit- und Voltigiervereins zum kleinen Hufeisen ist ein vitaler Lebensstil sehr wichtig. Gemeinsam mit einer Kräuterpädagogin lernen sie bei Vorträgen, Spieleabenden und Wanderungen über die heilsame Wirkung von Kräutern und wie man wohltuende Säfte und alkoholfreie Cocktails mit ihnen kreieren kann.


Der Verein Grünes Kreuz Steiermark – Rettungshunde hat Alkohol zur Gänze aus Trainingseinheiten verbannt. Anlässlich dieser Neuerung wurde ein Hundesportturnier ganz unter dem Motto „Weniger Alkohol – mehr vom Leben“ veranstaltet. Dabei durften nicht nur die Hunde ihr Können unter Beweis stellen, auch die BesitzerInnen absolvierten spannende Challenges.


Der Kampfsportverein Jujutsu Kaishaku hat dem Thema Alkohol einen Abend nach einer ausgiebigen Trainingseinheit gewidmet. Die SportlerInnen konnten in kleiner Runde über ihre Erfahrungen sprechen und setzten sich anschließend  mit den Konsequenzen und Gefahren von übermäßigem Konsum auseinander.


Die Mitglieder der Katholischen Jugend St. Stefan im Rosental haben sich gemeinsam Gedanken gemacht, wie man den 16. Geburtstag ohne Alkohol verbringt. Die Jugendlichen hatten großen Spaß, anti-alkoholische Cocktails zu kreieren und einigten sich auf einen Ehrenkodex, niemanden zum Alkoholkonsum zu drängen.


In der Gruppe der 16 – 20-Jährigen der Steirischen Pfandfinder und Pfadfinderinnen wurde das Projekt „Fair Play“ eingeführt, das Regeln zum verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol beinhaltet. Unter dem Schwerpunkt „Körperbewusstsein und gesundes Leben“ werden zum Beispiel nicht alkoholische Getränke deutlich günstiger angeboten.


Dem Schützenverein Weiz war es immer schon wichtig, seinen jungen Mitgliedern verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol vorzuleben, besonders während der Trainingseinheiten. Unter dem Motto „Weniger Alkohol – mehr vom Leben“ haben sie ein gänzlich alkoholfreies Turnier veranstaltet. 


Der Musikverein Breitenfeld hat sich dazu entschlossen, die Auswirkungen von Alkohol auf den Körper mithilfe einer Rauschbrille zu erfahren. Die jungen MusikerInnen recherchierten den Alkoholgehalt von Wein, Bier und Co. und lernten, dass schon kleine Mengen große Folgen haben können. 


Das Projekt der Lobinger Ortsmusik „Bewusstseinsbildung Alkohol“ baut auf 4 Säulen auf, die dauerhaft im Verein verankert werden sollen: Dialog, Vereinsvereinbarungen, Öffentlichkeitsarbeit und Strategie für Veranstaltungen. Ihr Ziel ist es, im Verein maßvollen Umgang mit Alkohol zu etablieren. 


Das Probelokal des Musikvereins Stadtkapelle Murau wird bereits seit 50 Jahren strikt alkoholfrei gehalten. So wird die Qualität der Proben erhöht und ihre Ernsthaftigkeit in den Vordergrund gestellt. Dem Kapellmeister sowie allen Mitgliedern der Stadtkapelle ist es wichtig, Vorbild für die jungen Musiker der Musikschule zu sein.


Der künstlerische Verein GMOTA hat Alkohol mit dem  Projekt „Sich ohne Alkohol feiern“ bereits seit 3 Jahren aus dem Vereinsalltag verbannt. Im Rahmen eines Workshops haben die Vereinsmitglieder gelernt, wie man Meditations-Sitzkissen selbst näht. 


Der Österreichische Alpenverein Sektion Wartberg trifft sich unter dem Motto „Freitagsklettern, Sportgenuss statt Alkoholverdruss“ jeden Freitagabend um gemeinsam zu klettern. Mit dieser Aktion konnten sie nicht nur ihre bestehenden Kletterer begeistern, sondern auch neue Leute  dazugewinnen.


Die Musikkapelle Krumegg ist der Meinung, dass es viel mehr Spaß macht, bei Festen das Tanzbein  zu schwingen  anstatt an der Bar zu stehen. Darum haben sie für ihre Jungmusiker einen Tanzkurs veranstaltet und anschließend gemeinsam eine Veranstaltung in ihrem Heimatort besucht. 


Das Ziel der Marktmusikkapelle Stallhofen ist es, ihren Jugendlichen zu vermitteln, dass ein fröhliches Miteinander nicht von Alkohol abhängt. Bei diversen Musikveranstaltungen bietet der Verein seinen Zuhörern zukünftig auch alkoholfreie Möglichkeiten, wie Fruchtsäfte an: die „Vitamin-Stamperl“.


Der realraum – Verein für Technik in Kultur und Gesellschaft hat als Bastelprojekt das Alkometer „Check your Consumtion“ gebaut. Den Mitgliedern ist maßvoller Alkoholkonsum wichtig, darum haben sie die Wände ihres Vereins mit humorvollen Internet-Memes behangen, die Alkoholverzicht gutheißen. 


Dem Musikverein Allerheiligen/Mürzhofen liegt Jugendförderung am Herzen. Ganz nach den Mottos „Kultur statt Beisltour“ und „Achtelnote statt Achtel-Rot“ setzen die Musiker auf Dialog in der Gruppe, Tanzkurse und gemeinsame Besuche kultureller Veranstaltungen. 


Vom Kolland Topsport Juniorteam wurde ein informativer Diskussionsabend für die jungen Sportler und deren Eltern abgehalten. Ein Kurzfilm zum Thema Alkoholmissbrauch hat auf den Abend eingestimmt. Anschließend hat man sich mit Unterschriftenliste darauf geeinigt, im Verein auf Alkohol zu verzichten. 


Der SV Ada Anger hat sich dazu entschieden, mit seiner Aktion regionale Betriebe miteinzubeziehen und hat in Kooperation mit einem Obsthof ihr Getränkeangebot in der Kantine überarbeitet. Zusätzlich werden bei den Jugend- Heimspielen Äpfel zur freien Entnahme bereitgestellt. 


Der MV Grazer Spielmannszug bietet seinen Mitgliedern auch abseits des Vereinsalltags gemeinsame Unternehmungen, um zu zeigen, dass man auch ohne Alkohol Spaß haben kann. Zusätzlich werden sämtliche alkoholfreien Getränke für alle MusikerInnen während und nach den Musikproben gratis zur Verfügung gestellt. 


Der Verein FLIB – Familie in Bewegung will seinen Kindern und Jugendlichen vorleben, dass Spaß nicht mit Alkoholkonsum verbunden ist. In ihren Räumlichkeiten und bei öffentlichen Veranstaltungen lautet das Motto: Es geht auch ohne Alkohol!


Die Schachgesellschaft Schilcherland ist sich sicher, dass Alkohol generell und ganz besonders mit dem Schachspiel nicht vereinbar ist. Zum Jahreswechsel haben sie ein gänzlich alkoholfreies Jugendturnier abgehalten.


Der Eisschützenbund der Holzstockschützen will alle wissen lassen, dass sie sich für maßvollen Alkoholkonsum einsetzten. Darum haben sie dazu ihre „Goldenen Grundregeln“ für den Verein erstellt und  Eisstöcke und -fahnen mit neuen Logos bedruckt.


Im Alpenverein Vorau wurde ein neuer Verhaltenskodex für die Jugendarbeit etabliert. Ihnen ist es wichtig, Alkohol nicht zu verteufeln, sondern den Jugendlichen einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol durch ein bewusstes Vorleben beizubringen. 


Die Mitglieder der Bergrettung Knittelfeld bekommen anti-alkoholische Getränke nun bei  Dienstabenden und Hauptversammlungen gratis zur Verfügung gestellt.

 

 

 

Vorbildlich im Umgang mit Alkohol

Der Union Squash Club 2000, der Steirische Eisschützenbund der Holzstockschützen und viele mehr, machten die „Alltagsdroge“ Alkohol, und den damit verbundenen Umgang mit Alkohol in ihrem Verein in Workshops und Diskussionsrunden zum Thema und schafften so Bewusstsein bei ihren Vereinsmitgliedern und deren Familien.

Andere haben entsprechende Regeln in ihre Vereinsstatuten aufgenommen und zügeln den Konsum bei Zusammenkünften, z.B. wird beim Running Team Lannach bei Versammlungen bis Mitternacht kein Alkohol ausgeschenkt.

Musik- und Sportvereine organisierten im Zuge der Aktion spannende Veranstaltungen, wie Tanzkurse und Klettertage – und boten somit ein alternatives Angebot zur Partynacht  mit „Kater-Garantie“. Es ist das Miteinander und der Spaßfaktor, die das Vereinsleben so besonders machen.

Regionale Obst- und Kräutersäfte werden bei zukünftigen Festen vom Reit- & Voltigierverein kl. Hufeisen und dem SV Ada Anger den Alkohol in den Schatten stellen.

Weiter so!

Mit den Bemühungen aller Vereine kommen wir dem Ziel Weniger Alkohol – Mehr vom Leben in der Steiermark einen großen Schritt näher. Wir bedanken uns bei allen, die mitgemacht haben.

 

Schuljahr 2020/21: Förderung für steirische Elternvereine

700 Euro für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol

Der Gesundheitsfonds Steiermark fördert mit der Kampagne „Weniger Alkohol – Mehr vom Leben“ Elternvereine, die einen verantwortungsbewussten und kontrollierten Umgang mit Alkohol vorleben. Werden Sie ein „Mehr-vom-Leben“ Vorbild und unterstützen Sie Ihre Kinder dabei, auf ihrem weiteren Lebensweg kritisch und selbstbestimmt mit Alkohol umzugehen.

Wer kann ansuchen?

Steirische Elternvereine an Grundschulen, Mittelschulen, Allgemeinbildenden Höheren Schulen, Berufsbildenden Höheren Schulen und Polytechnischen Schulen. Elternvereine können bis 30.10.2020 um die Förderung von bis zu € 700 ansuchen.

Der Mehrwert für Sie als Elternverein

Sie als Eltern sind glaubwürdige Vorbilder und zeigen mit Ihrem eigenen Verhalten, dass Alkohol ein Genussmittel ist, das maßvoll konsumiert werden soll und auf das in bestimmten Situationen durchaus verzichtet werden kann. Ihre Aktivitäten und Maßnahmen für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol werden auf der Plattform „Weniger Alkohol – Mehr vom Leben“ bekannt gegeben, z. B. Berichte auf der Website und auf unseren Social Media-Kanälen (Facebook, Instagram). Sie erhalten wichtige Informationen rund um das Thema Alkohol sowie eine „Mehr vom Leben“-Auszeichnung für Ihr Engagement, die Ihnen in einem feierlichen Rahmen überreicht wird.

Was wird gefördert?

Finanziert werden können Sachaufwendungen, die der statutengemäßen Erfüllung des Vereinszweckes der Elternvereine dienen, z.B. Gesellschaftsspiele, Gartenspielgeräte, Bücher, Sportbekleidung, Sportutensilien. Die Gegenstände sollen zur Förderung der Gesundheit, Gemeinschaft sowie der Kommunikation der Kinder beitragen. Mehr Infos finden Sie in unserer FÖRDERUNGSRICHTLINIE.

Wie kann ich mich bewerben?

Laden Sie sich im Bereich Info & Service die Förderungsunterlagen herunter: DOWNLOAD Unterlagen. Den Förderungsantrag ausfüllen, unterschreiben und bis spätestens 30.10.2020, 24 Uhr an info@mehr-vomleben.jetzt schicken.

Die Genehmigung oder Ablehnung des Förderungsantrages wird Ihnen per E-Mail übermittelt. Ist das Projekt genehmigt, können Sie starten. Weitere Infos zu den Projektschritten finden Sie hier: In 5 Schritten bis zu 700 Euro.

Informationen und Anregungen für Ihre Maßnahmen

Aufgrund der Corona-Virus geprägten Zeit können Schulfeste und Schulveranstaltungen zwar nicht wie gewohnt stattfinden, aber man kann sich schon jetzt Gedanken darüber machen, wie ein verantwortungsbewusster Umgang mit Alkohol bei künftigen Veranstaltungen gelingen kann. Auch im (Familien-) Alltag gibt es genug Gelegenheiten, um mit gutem Beispiel voran zu gehen.

Anregungen und Tipps für alkoholpräventive Maßnahmen haben wir als Ideenblatt für Sie zusammengestellt: MAßNAHMEN ALKOHOLPRÄVENTION

Informationen zum Thema Alkohol und Prävention auf unserer Website:

„Mehr-vom-Leben“-Toolkit für Vereine

Steirische Vereine engagieren sich wieder

Rückblick Mikroförderung

Für ein gelungenes, maßvolles Fest finden Sie Vorschläge unter:

http://www.vivid.at/angebot/festveranstalterinnen

http://www.vivid.at/infomaterial/festveranstalter/

https://www.supro.at/medien/handbuch_fest_im_griff-3.pdf

Fotocredit: Kelsey Chance on unsplash.com