Glühwein & Punsch

Seit ein paar Tagen haben die Glühwein- und Punschhütten am Christkindlmarkt wieder geöffnet. Oft übersteigen sie in ihrer Anzahl die Verkaufsstände für Weihnachtsartikel.

Nun spricht nichts dagegen, einen Becher Punsch oder Glühwein in geselliger Runde am Markt zu genießen. Für gesunde Menschen gilt als akzeptable Alkoholmenge bis zu 16g Reinalkohol /Tag für Frauen und 24g Reinalkohol /Tag für Männer. Diese Menge ist jedoch nicht als Empfehlung zu sehen. Die gesundheitlichen Nachteile von Alkohol übersteigen die gesundheitlichen Vorteile. Das Einhalten von alkoholfreien Tagen ist wichtig, damit die Leber vollständig entgiften kann.

Neben dem Alkohol liefern die Heißgetränke noch jede Menge an Kalorien, denn Alkohol hat fast denselben Energiegehalt wie Fett (7 kcal/g im Vergleich zu 9 kcal/g). Weiters ist der hohe Zuckergehalt zu bedenken.

In Zahlen heißt das:

Ein Becher Glühwein oder Punsch (250 ml) schlägt sich mit 270-380 kcal zu Buche. Er enthält zwischen 16 g und 22 g Alkohol und liefert zwischen 37 g und 52 g Zucker (zwischen 9 und 13 Würfelzucker).

Die täglich akzeptable Alkoholmenge wird somit schon mit einem Becher ausgeschöpft, deshalb sollten Sie beim Christkindlmarkt auch öfter zu alkoholfreien Alternativen greifen bzw. danach fragen. Heißer Ingwertee oder z.B.  heißer, gewürzter Apfel- oder Traubensaft sind leckere Alternativen. Übrigens: Weisen Sie ruhig darauf hin, dass auch Erwachsene gerne alkoholfreien Punsch trinken, auch wenn Ihnen nur ein „Kinderpunsch“ angeboten wird.

Folgender Punsch ist eine gute Alternative und er punktet nicht nur durch seine Alkoholfreiheit! Er enthält auch weniger Zucker und kcal. Pro Becher (250 ml) enthält er 150 kcal und 34 g Zucker.
D.h. wer auf seine schlanke Linie achtet, sollte besser zu einem alkoholfreien Heißgetränk greifen.

Punschrezept:
1l Apfelsaft oder Traubensaft (z.B. Uhudlersaft)
200 ml Wasser
1 Zimtstange
2 Gewürznelken
Saft einer Orange

Saft mit Wasser und Gewürzen erwärmen (nicht kochen). Orange auspressen und vor dem Servieren zugeben. Bei Bedarf mit etwas Zucker oder Honig nachsüßen.

Mehr von 2020

Gesunder Start ins neue Jahr mit dem “Dry January”

Der alkoholfreie Januar ist eine persönliche Entscheidung, auf Alkohol zu verzichten und ein erster Schritt hin zu einem gesünderen und bewussteren Lebensstil.

Besser schlafen, kein Hangover, mehr Geld im Börsel, mehr Energie, schönere Haut…es gibt viele Gründe, warum Alkoholfasten gut ist! Registrieren Sie sich auf der Website alcoholchange.org.uk für den Dry January 2020: Sie erhalten viele hilfreiche Tipps und motivierende Geschichten von Menschen, die es bereits ausprobiert haben. So wird der „Dry January“ zum Erfolg. 

P.S.: Alkoholfasten kann man übrigens nicht nur im Jänner, sondern jederzeit und so lange man will. Denn weniger Alkohol heißt: Mehr vom Leben! In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein gutes und gesundes neues Jahr 2020! 😊

Unser erstes Netzwerktreffen

Am 6.12.2017 fand zum ersten Mal das Netzwerktreffen „Weniger Alkohol – Mehr vom Leben“ statt. Rund 30 Personen, die bereits in der Vorbereitungsphase am Aktionsplan Alkoholprävention mitgearbeitet hatten, sind dem Aufruf gefolgt, sich weiterhin für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol zu engagieren und nutzten die Gelegenheit ihr Wissen zu aktualisieren und sich auszutauschen. 

Und das nicht ohne Grund, denn weltweit betrachtet ist die europäische Bevölkerung jene mit dem höchsten Alkoholkonsum pro Kopf. Alkohol ist in Europa nach Tabak und Bluthochdruck die dritthäufigste Ursache für Erkrankung und Tod. Somit gehört der Umgang mit Alkohol zu den wichtigsten gesundheitspolitischen Themen.

Verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol in der Steiermark fördern

Die Steiermark ist als erstes Bundesland mit der Umsetzung eines Aktionsplans zur Alkoholprävention im Oktober 2016 gestartet und sieht zu insgesamt sieben Schwerpunkten Maßnahmenpakete vor. Das Ziel ist, einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol in der Steiermark zu fördern und negative Auswirkungen zu vermeiden respektive zu verringern. Um dies erreichen zu können, braucht es ein gemeinsames Engagement unterschiedlicher Akteurinnen und Akteure in der Steiermark, die versammelt durch das Netzwerktreffen in Diskurs treten und Erfahrungen sowie ExpertInnenwissen beisteuern.

Aktionsplan Alkoholprävention

Nach einleitenden Worten des Geschäftsführers des Gesundheitsfonds Steiermark HR Mag. Michael Koren, in denen ein klares Commitment für den Aktionsplan Alkoholprävention abgegeben wurde, durften Petra Wielender und Bianca Heppner, ebenfalls vom Gesundheitsfonds, einen Blick auf die Gesellschaft und ihren Umgang mit Alkohol und den daraus entstehenden Herausforderungen sowie den Regulierungsmöglichkeiten werfen. Dabei wurde im Speziellen auf den Aktionsplan Alkoholprävention fokussiert und die sieben Schwerpunkte inklusive der Maßnahmenpakete vorgestellt. Mit der Umsetzung des Aktionsplans hat die Steiermark als einziges Bundesland in Österreich eine Vorreiterrolle eingenommen. Mittels der initiierten Kampagne „Weniger Alkohol –  Mehr vom Leben“ soll der Informationsstand der Bevölkerung niederschwellig erhöht und ein reflektieren erleichtert werden. Beispielsweise kann man unter hier als UnterstützerIn aktiv werden und erhält Infos zu Events, wissenswerte Tipps und Tricks, Erfahrungsberichte von Betroffenen und vieles mehr.

Präsentation zum Download

Dialogwoche Alkohol 

 

Handlungsbedarf gibt es –  das steht fest. Bei einem derart sozialen, kulturellen und traditionell verankerten Thema ist es allerdings schwierig überhaupt in Dialog zu kommen. Der Weg vom Genuss über die Gewohnheit hin zum Problem der Sucht ist kürzer als viele glauben, denn es wird kaum über die Risiken von Alkohol gesprochen. Allerdings wurde mit der 1. Österreichischen Dialogwoche Alkohol dieses Schweigen endlich gebrochen. Von 15. – 21. Mai 2017 wurde gefragt „wie viel ist zu viel“ mit dem Ziel den Informationsstand rund um das Thema Alkohol in der Bevölkerung zu erhöhen und Menschen dazu zu bringen, über Alkohol tabulos zu reden, so berichtete Claudia Kahr, Geschäftsführerin von VIVID – Fachstelle für Suchtprävention beim Netzwerktreffen. Die Messlatte wurde bereits in der ersten Dialogwoche sehr hoch gelegt- 221 Veranstaltungen im ganzen Land- gehören bei der nächsten „Dialogwoche Alkohol“ (20. bis 26. Mai 2019) getoppt. All jene, die sich an der Dialogwoche 2019 beteiligen wollen oder spannende Ideen haben können schon jetzt Kontakt aufnehmen – VIVID- Fachstelle für Suchtprävention, Land Steiermark info@vivid.at oder http://www.dialogwoche-alkohol.at/ und per Newsletter informiert bleiben.

Präsentation zum Download

Alkohol & Jugendschutz

Nach einer spannenden Zusammenfassung über die Dialogwoche Alkohol 2017 folgte mit dem nächsten Referenten, der Experte schlechthin für den Kontext Alkohol und Jugendschutz in der Steiermark. Hier konnten wir von Mag. Mario Wünsch, Steiermärkische Landesregierung – Fachabteilung für Gesellschaft Jugendschutz, die Fakten zum Thema erfahren. Wie die Testkäufe bestätigen, herrscht in der Praxis große Unsicherheit welcher Alkohol an Jugendliche verkauft werden darf. Um die Vorgaben des Jugendschutzgesetzes einzuhalten, gehören Eltern wie auch unterschiedliche Berufsgruppen in die Pflicht genommen und Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung weiterhin forciert.

Präsentation zum Download

„Weniger Alkohol – Mehr vom Leben“ will im Netzwerktreffen die unterschiedlichen Facetten des Themas „Alkohol“ beleuchten und diskutieren. Dazu gehört auch Alternativen auf zu zeigen. Und so fand man sich am Ende des ersten Netzwerktreffens in gemütlicher Runde wieder um Verjus zu verkosten (Saft, der durch das Auspressen unreifer Trauben erzeugt wird und mittlerweile als Weihnachtspunsch, fruchtiger Sektersatz uvm. angeboten wird).

Man darf gespannt sein auf das zweite Netzwerktreffen „Weniger Alkohol – Mehr vom Leben“. Die Inhalte werden noch geplant, das Datum allerdings steht fest.

TERMINAVISO: 6. Juni 2018

GewinnerInnen des Sprücheklopfercontests

Die GewinnerInnen unseres Sprücheklopfercontests stehen fest.

Nach der Devise „Sprüche von und für SteirerInnen“ konnten alle Steirerinnen und Steirer von 8.1.2020 bis 4.2.2020 ihre besten Sprüche einreichen. Gesucht wurden humorvolle Sprüche, die zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol aufrufen. Über 150 Sprüche wurden eingereicht!

Dann lag es an der Jury die besten „SprücheklopferInnen“ aus der Steiermark auszuwählen. Bis 14. Februar 2020 wurden die Sprüche von allen Jurymitgliedern bewertet. Dabei geht es um Kreativität/Humor, Nutzen/Vorteile eines maßvollen Alkoholkonsums sowie die Zielgruppenorientierung bzw. den Steiermark-Bezug. Das war die Jury:

Mag.a Dr.in Juliane Bogner Strauß, Landesrätin für Gesundheit Steiermark

HR Mag. Michael Koren, Geschäftsführer Gesundheitsfonds Steiermark

Alf Poier, Kabarettist

Klara Fuchs, Autorin, Dipl. Mentaltrainerin, angehende Sportwissenschafterin & Bloggerin

Paul Prattes („Wetterpauli“)

Die Gewinner sind:

1 . Platz

„Ich bin ein Sonnenschein, auch ohne Wein“
 von Caritas Aloisianum

2 . Platz

„Früh Joggen statt Frühschoppen“
 von Martina Ka

3 . Platz

„Nur Flaschen müssen immer voll sein“
von Margit Marx    

4 . Platz

„Lieber trainiert als alkoholisiert“
von Merita Heri

5 . Platz

„Ohne Rausch geht’s auch“
von Georg Zaunschirm  

6 . Platz

„Promillelos statt willenlos“
von neubaupanda

7 . Platz

„Grünes Herz, klarer Kopf!“
von Sylvia Lang   

8. Platz

„Wenn ich keinen hebe, spüre ich, dass ich lebe!“
von Caritas Aloisianum

9. Platz

„Verzichtest du auf Bier, hast du Kraft wie a Stier“
von Simon Leinung

10. Platz

„Weniger Alk im Glas, bei der Party mehr Spaß“
von Maria Pöllinger

11. Platz

„Alkohol beim Fahren macht kaputte Karren“
von Hera Hera

12. Platz

„Von der Tanzfläche winken, statt sich zu betrinken“
von Maria Pöllinger

13. Platz

„Sorry alcohol, I’m just here for the girls“
von Ulrike Nagl

14. Platz

„Klimaretter statt Komasäufer“

15. Platz

„Weniger b’soffn, wirst mehr schoffn!“
von Clara Gugg

Wir gratulieren allen Gewinnerinnen und Gewinnern noch einmal recht herzlich!

Das sind die Gewinne:

  • DEINEN Spruch auf einem echten Lebkuchenherz
  • 1 x Gutschein für zwei Nächte in der Verwöhnpension Der WILDe EDER**** im Herzen des Naturkparks Almenland (gültig für zwei Personen)
  • 3 x „Sunshine“ Packages von Makava

Wettbewerbsbedingungen

Ausschreibende Stelle

Gesundheitsfonds Steiermark Kampagne „Weniger Alkohol – Mehr vom Leben“

Wettbewerbsorganisation

bettertogether Kommunikationsagentur
Lindengasse 26/ 2+3, 1070 Wien, Österreich
Tel.:  +43 (0) 1 8902409 0
Email: office@bettertogether.at

Wer kann teilnehmen?

Teilnahmeberechtigt am Wettbewerb sind Personen ab dem 16. Lebensjahr, Vereine, Verbände, Körperschaften, NGOs, Gemeinden, Unternehmen, Landwirtschaftsbetriebe, Veranstalterinnen / Veranstalter von Ausstellungen und Events (wie beispielsweise Museen und Agenturen), Kunst- und Kulturschaffende sowie Studierende und Absolventinnen /Absolventen von Universitäten und Fachhochschulen, aber auch Schulklassen und Bildungseinrichtungen mit Projektarbeiten.

Zur Einreichung berechtigt sind ausschließlich die Autorinnen / Autoren der Texte, mit Wohnsitz in Österreich bzw. einem Nachbarland. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Wettbewerbveranstalters sind nicht teilnahmeberechtigt. Der Rechtsweg, insbesondere in Bezug auf die Gewinnerermittlung, ist ausgeschlossen. Eine Barablöse des Gewinns ist nicht möglich, der Gewinn ist nicht übertragbar. Jede Teilnehmerin / jeder Teilnehmer am Wettbewerb stimmt ausdrücklich der Erhebung, automationsgestützten Verarbeitung, Speicherung auf Datenträgern, und Verwendung seiner personenbezogenen Daten durch den Wettbewerbveranstalter und der Übermittlung an mit diesem Unternehmen verbundene Unternehmen zu. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich außerdem damit einverstanden, vom Wettbewerbsveranstalter Informationen zum Zweck der Öffentlichkeitsarbeit zu erhalten. Diese Zustimmung kann jederzeit widerrufen werden.

Urheber- und Nutzungsrechte

Das geistige Eigentum der Arbeiten verbleibt bei den Einreicherinnen und Einreichern. Die eingereichten Unterlagen gehen in das sachliche Eigentum der ausschreibenden Stellen über und dürfen von der Wettbewerbsorganisation und der ausschreibenden Stelle in beliebigen Printmedien sowie im Internet veröffentlicht werden. Die eingereichten Sprüche daraus dürfen von den oben angeführten Stellen auch unabhängig vom Sprücheklopfer Contest unter Nennung der Urheberinnen und Urheber bzw. der Verfasserinnen und Verfasser für die Öffentlichkeitsarbeit rund um die Kampagne „Weniger Alkohol – Mehr vom Leben“ eingesetzt werden. Die Verwendung erfolgt nicht kommerziell. Die Einreicherinnen und Einreicher halten für die Veröffentlichung die ausschreibende Stelle und auch die Sponsorinnen und Sponsoren von Urheberrechtsansprüchen Dritter (z.B. abgebildete Personen) schad‐ und klaglos. Jedwede Nutzungen durch Dritte wie Downloads und andere Veröffentlichungen sind nicht gestattet. Mit dem Einschicken per Kommentar akzeptieren Sie die Teilnahmebedingungen des Wettbewerbs.

Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Der Empfänger der vom Teilnehmer / der Teilnehmerin bereitgestellten Informationen ist nicht Facebook, sondern die „Weniger Alkohol – Mehr vom Leben“ Facebook- und Instagram-Seite (kurz: „Veranstalter“) Eine Teilnahme am Wettbewerb ist ausschließlich zu den hier aufgeführten Bedingungen möglich. Mit der Teilnahme erkennt der Teilnehmer / die Teilnehmerin diese Teilnahmebedingungen ausdrücklich an. Der Veranstalter behält sich vor, den Wettbewerb zu jedem Zeitpunkt ohne Vorankündigung und ohne Angabe von Gründen abzubrechen oder zu beenden.

Hinweise zum Datenschutz

Der Schutz Ihrer persönlichen Daten ist uns ein besonderes Anliegen. Wir verarbeiten Ihre Daten daher ausschließlich auf Grundlage der gesetzlichen Bestimmungen (DSGVO 2018, TKG 2003).

Für die Abwicklung des Wettbewerbs und der Datenverarbeitung bedient sich der Gesundheitsfonds Steiermark des Unternehmens „bettertogether Kommunikationsagentur“. Sie ist im Auftrag des Gesundheitsfonds Steiermark für die Einhaltung des Datenschutzes verantwortlich.

Die erhobenen Daten werden ausschließlich für die Zwecke des Sprücheklopfer-Contests benötigt und verwendet. Die Daten werden benötigt, um allfällige Preise den Gewinnerinnen und Gewinner zusenden zu können. Eine Weitergabe der Daten findet nicht statt.

Folgende Daten werden verarbeitet:

Bei Online Einreichungen: angegebener Name und Adress-Daten (nach Aufforderung bei Gewinn).

Die Datenverarbeitung erfolgt auf Basis der gesetzlichen Bestimmungen des § 96 Abs 3 Telekommunikationsgesetz sowie des Artikels 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.

Die Daten werden nach Ende des Sprücheklopfer-Contests (Bekanntgabe der Gewinnerinnen und Gewinner sowie Zusendung der Preise) für die Dauer von 6 Monaten gespeichert bzw. aufbewahrt und danach gelöscht.

Sie haben das Recht auf Auskunft über die Sie betreffenden personenbezogenen Daten sowie auf Berichtigung oder Löschung oder auf Einschränkung der Verarbeitung oder auf Widerspruch gegen die Verarbeitung sowie das Recht auf Datenübertragbarkeit.

Über die Alkholpräventionskampagne

Die Kampagne: „Weniger Alkohol – Mehr vom Leben“

In Österreich wird viel Alkohol getrunken.  Im internationalen Vergleich zählen wir zu den Ländern mit den höchsten Konsumraten.  Vor allem hierzulande: denn österreichweit liegen die Steirerinnen und Steirer beim Alkoholkonsum pro Kopf im Spitzenfeld. Doch als Alltagsdroge ist Alkohol eine schleichende Gefahr, die von vielen unterschätzt wird.

Positive Bewusstseinsbildung

Die Initiative „Weniger Alkohol – Mehr vom Leben“ wurde vom Gesundheitsfonds Steiermark ins Leben gerufen. Dabei soll eine Bewusstseinsbildung erreicht werden, die ein Umdenken im Zusammenhang mit Alkohol herbeiführt. Im Vordergrund steht Alternativen zu zeigen, wie weniger Alkohol zu einem positiveren Lebensstil führen kann.

Die Kampagne soll vor allem mit den Steirerinnen und Steirern gemeinsam stattfinden. Mehrere Mitmach-Aktionen sollen Vereine, Freundeskreise und Unternehmen motivieren, sich der Kampagne anzuschließen, und auch im eigenen Umfeld ein Vorbild im Umgang mit Alkohol zu sein.

Gleichzeitig werden im Rahmen des Aktionsplans zur Alkoholprävention zusätzliche Aufklärungsaktivitäten in allen Lebensbereichen – von der Schule über Familie und Vereine bis hin zur Prävention am Arbeitsplatz gesetzt.

Alkoholfreier Punsch

In der Adventszeit haben wir uns auf den Christkindlmärkten in Graz umgesehen und stellten mit Freude fest, dass es fast überall alkoholfreie Alternativen zum Punsch gibt.

Neben der üblichen Auswahl von A wie Apfelmost bis Z wie Zirbenpunsch finden sich in der Steiermark immer mehr alkoholfreie und auch Light-Variationen.

„Seit 3 Jahren werden hier am Adventmarkt am Grazer Hauptplatz Light-Produkte angeboten, d.h. diese Produkte enthalten 50% weniger Alkohol – die Nachfrage ist groß und nimmt immer mehr zu. Alkoholfreie Angebote werden immer mehr ein Thema und es ist mir auch persönlich ein Anliegen das Spektrum zu erweitern“

– erzählt uns Christoph Katschner vom Event-Management des Grazer Adventmarktes am Hauptplatz.

Viele Standler haben durchaus ansprechende Namen für die alkoholfreien Varianten kreiert, sodass man als Erwachsener nicht mehr auf den Kinderpunsch zurück greifen muss.

Diese Variationen sind nicht nur ansprechender und passender was ihre Namen betrifft – sie wirken sich auch positiver auf das Geldbörserl aus. Denn Light-und alkoholfreie Punschvarianten sind meist um einiges günstiger als ihr hochprozentiges Pendant.

Christoph Katschner bestätigt unseren Eindruck:

„Es kann tatsächlich beobachtet werden, dass Erwachsene gehemmt sind Kinderpunsch zu bestellen.“

 

Wie sehen Sie das? Haben Sie Vorschläge, wie alkoholfreier Punsch genannt werden könnte? Dann schreiben Sie uns doch an info@mehr-vom-leben.jetzt!

Wir sind gespannt auf Ihre Vorschläge und werden diese mit den BetreiberInnen der Christkindlmärkte besprechen.

 

 

Fastenchallenge 2020

Mit dem Aschermittwoch beginnt offiziell die 40-tägige Fastenzeit, die bis 9. April andauert. Seinem Körper etwas Gutes tun – um das geht es bei unserer Fastenchallenge. Machen Sie mit bei unserer Fastenchallenge 2020 und verzichten Sie 40 Tage lang auf Alkohol!

40 Tage ohne Alkohol

Wir verzichten in der Fastenzeit gemeinsam auf Alkohol. Auf Facebook können Sie Ihr Profilbild mit unserem Fastenchallenge-Rahmen aktualisieren und so ein Zeichen gegen übermäßigen Alkoholkonsum setzen.

Auf Facebook und Instagram werden Sie auf unseren Accounts durch die Fastenzeit begleitet – mit vielen spannenden Fakten und Motivationstipps. Einfach Seiten liken und Up-to-date bleiben. Wir ziehen das gemeinsam durch!

Gute Gründe, um auf Alkohol zu verzichten

Viele ÖsterreicherInnen fasten nicht aus religiösen Beweggründen, sondern weil sich der Verzicht von Alkohol und Co. positiv auf Körper und Geist auswirkt:

  • Alkohol ist eine Kalorienbombe: 2 Krügerl Bier enthalten in etwa genau so viele Kalorien wie eine ganze Leberkässemmel. So können allein durch den Verzicht auf Alkohol die Kilos leichter purzeln. Das wirkt sich wiederum positiv auf den Zucker- und Cholesterinspiegel aus.
  • Kleine, gesunde Mahlzeiten und viel Wasser trinken befreit die Haut von Unreinheiten und lässt den Teint wieder strahlen.
  • Auch das mentale Wohlergehen wird von Fasten positiv beeinflusst. Der Körper schüttet dabei vermehrt das „Gute-Laune-Hormon“ Serotonin aus und lässt fröhliche Frühlingsgefühle aufkommen.

Erfolgreich fasten

Hier ein paar Tipps, wie Sie es schaffen, Ihre Fastenvorsätze auch durchzuhalten:

  • Es ist einfacher Fasten-Ziele einzuhalten, wenn diese konkret definiert sind. Beispielsweise 40 Tage lang gar keinen Alkohol oder nur ein Bier jeden Sonntag. Verschriftlichen Sie diese Vorsätze zum Beispiel auf einem Post-It Zettel und kleben diesen an den Kühlschrank.
  • Informieren Sie Freunde, Familie und Bekannte über Ihr Vorhaben. Umso mehr Menschen davon wissen, desto eher tendieren Individuen dazu, ihr Vorhaben auch wirklich durchzuziehen. Stichwort: gesellschaftlicher Druck. Deshalb: Schnell das Profilbild mit unserem Fastenchallenge-Rahmen aktualisieren und schon wird kein Bier mehr angerührt.
  • Gemeinsam mit Familie oder Freunden zu fasten ist viel einfacher: Motivieren Sie Ihr Umfeld mitzumachen. Sie können gegenseitig bestärken und gemeinsam macht es einfach mehr Spaß.
  • Neue Dinge ausprobieren. Es ist schwer, eingefahrene Gewohnheiten einfach hinter sich zu lassen. Vielleicht einfach einmal die neue Hipster-Limonade anstatt des Spritzers ausprobieren? Oder sich statt auf einen Drink in diesem einen Museum zu treffen, in das man schon immer mal wollte?

Gesund leben – auch im restlichen Jahr

ExpertInnen haben festgestellt, dass es Menschen nach erfolgreich absolvierter Fastenzeit leichter fällt, weiterhin einen gesunden Lebensstil zu führen. Dazu gehört auch, beim Ausgehen mal Wasser statt Bier zu bestellen.

Höflich aber bestimmt „Nein“ zu sagen oder andere bei ihrem Alkoholverzicht zu unterstützen, trägt dazu bei, dass Trinken und Feiern nicht mehr zwingend zusammengehören und das antialkoholische Zusammensein und Feiern normalisiert wird.

Wie sage ich taktvoll Nein?

Googelt man im Internet nach „Ausreden für den Verzicht auf Alkohol“ gibt es knapp 400.000 Treffer. Hauptsächlich geht es darum Ausreden für Frisch-Schwangere zu finden. Angefangen vom Antibiotikum über den gestrigen Kater bis hin zum morgigen Zahnarztbesuch ist alles dabei. Da fragt man sich natürlich, ob es das sein kann? Brauche ich wirklich eine Ausrede um keinen Alkohol zu trinken oder um nach dem ersten Glas zu stoppen? 

Alkohol ist in unserer Gesellschaft allgegenwärtig und Anlässe zum Feiern gibt´s wirklich genug. Mutige sagen einfach „nein, danke – ich trink heute keinen Alkohol!“ Dass ein „Nein“ oder ein „Stop“ einfach so akzeptiert wird ist allerdings noch nicht auf der Tagesordnung- eventuell muss die Zeit noch reifen.

Also gibt es der Vollständigkeit und der Einfachheit halber eine unvollständige Liste mit Sätzen, die man anwenden kann, um keinen oder wenig Alkohol zu trinken!

Was  sind eure besten Argumente keinen Alkohol zu trinken? Ist es euch auch schon mal so ergangen, dass ein Nein nicht akzeptiert wird? Wir freuen uns auf eure Ausreden, Tipps und Erfahrungen unter info@mehr-vom-leben.jetzt

  • Ich spiel heut Taxi!
  • Ich steh´ total auf bio deswegen ist mir Wasser das Liebste!
  • Ich muss noch fahren!
  • Mir geht´s heut nicht so gut!
  • Alkohol schmeckt mir nicht!
  • Ich nehme Medikamente!
  • Ich nehme Antibiotikum!
  • Ich vertrage Alkohol schlecht!
  • Meine Frau ist schwanger und hat momentan eine Nase wie ein Schäferhund. Wenn ich nach Alkohol rieche muss sie sich übergeben!
  • Ich bin schwanger!
  • Ich hab morgen Zahnarztbesuch!
  • Ich trink nie Alkohol!?!
  • Ich faste!
  • Ich will abnehmen und spar mir die bösen Alkohol-Kalorien
  • Einen Kater als Haustier kann ich nicht gebrauchen
  • Ich muss mir niemanden schön trinken!
  • Ich kann auch ohne Alkohol lustig sein!

Skifans & Alkohol

Erst vorgestern hat das Schladminger Nightrace 2018 stattgefunden. Aber kann sich so manche Besucher noch an all die spektakulären Abfahrten erinnern, oder nur noch an den Kater am nächsten Morgen? 

„Excellent race but sad to see all the mess, empty beer bottles and drunk people falling and sliding down slopes“ 

So beschreibt ein Besucher des Schladming Nightrace 2017 seine Erfahrungen auf Facebook. Angeheiterte Zuschauer, die zu tief ins Glas geschaut haben, wanken über die Pisten und hinterlassen ihre Bierflaschen oder Plastikbecher. Alkoholisierte Besuchergruppen sind keine Seltenheit, sondern beim Nightrace, wie bei vielen anderen Ski-Events in Österreich, leider üblich.

Dabei sein ist alles

Das aktive Mitverfolgen von spannenden Skirennen steht für einige nicht mehr im Vordergrund. Vielmehr werden solche Veranstaltungen als Anlass hergenommen, sich mit seinen FreundInnen zu betrinken — zum Leidwesen aller anderen, die teure Tickets bezahlt haben, um ein spannendes Skirennen aktiv mitverfolgen zu können. Stattdessen müssen sie sich über das Verhalten ihrer Mitmenschen ärgern.

Kein Schnaps mehr in Kitz

Beim Hahnenkammrennen in Kitzbühel wurde diesem Problem bereits entgegengewirkt, indem per Beschluss in der Altstadt kein hochprozentiger Alkohol ausgeschenkt werden darf. In Schladming konnten derartige Regelungen noch nicht durchgebracht werden.

Der dortige Tourismusverband wehrt sich gegen Verbote, da diese die Einnahmen mit dem Verkauf von Getränken deutlich schmälern würden. Ansässige Wirte haben die Befürchtung, dass Regulierungen potentielle Kundschaft vertreibt. Sie sind der Meinung, dass jeder Gast selbst entscheiden muss, was und wie viel davon er konsumiert.

Sportfan oder Trinkfan?

Ohne gesetzliche Regulierung müssen sich Besucher selbst die Frage stellen, wie sie Sportereignisse miterleben und woran sie sich später zurückerinnern wollen. Fakt ist, dass Skisportfans aller Art gemeinsam zu einem positiveren Erlebnis beitragen, wenn starker Alkoholkonsum vermieden wird – sowohl für sie selber als auch für die Bewohner des jeweiligen Ortes.

Was ist Ihre Meinung dazu? Reicht es, auf die Vernunft der Besucher von Skisport-Events zu appellieren oder sollten nach dem Vorbild von Kitzbühel auch anderorts Regulierungen für den Verkauf von alkoholischen Getränken eingeführt werden?

Werden Sie Teil der Initiative „Mehr vom Leben“

Setzen wir gemeinsam ein Zeichen für bewussteren Umgang mit Alkohol

Es gibt viele Möglichkeiten sich im Rahmen der Kampagne zu engagieren und zu zeigen, dass wir SteirerInnen mehr vom Leben wollen. Machen Sie mit und tragen Sie dazu bei, dass die Gefahren von Alkohol in der Steiermark reduziert werden.

Als Einzelperson

  •  Setzen Sie niemanden unter Druck, Alkohol zu trinken.
  • Seien Sie ein Vorbild – vor allem für Kinder und Jugendliche.
  • Sprechen Sie mit Ihrem Umfeld offen über Alkohol.
  • Machen Sie mit und werden auch Sie ein Teil der Mehr vom Leben-Initiative. 

    Tragen Sie sich hier ein und erhalten Sie regelmäßig Tipps, Informationen über Aktionen oder Veranstaltungen der Kampagne:

Als Verein

Vereine übernehmen eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe und leisten einen wertvollen Beitrag um Traditionen, Werte, Einstellungen und Verhaltensweisen in der Steiermark aufrecht zu erhalten und weiter zu geben.

Auch der Umgang mit Alkohol in der Gemeinschaft hinterlässt Eindrücke und wird weitergegeben. Umso wichtiger ist es verantwortungsbewusst zu genießen. Alkoholprävention ist eine Gemeinschaftsaufgabe und dabei haben alle ein Stück Verantwortung für ein wertschätzendes und gesundes Miteinander zu tragen.

Ihr Verein kann Teil der „Mehr vom Leben“- Initiative werden:

  • Lassen Sie uns an Ihren Eindrücken, Erfahrungen und Ideen teilhaben.
  • Wie werden in Ihrem  Verein Feste und Pausen gestaltet, gibt es Regelungen zum Alkoholkonsum, wie werden Siege oder Niederlagen gefeiert?
  • Wie nehmen Sie Ihre Vorbildfunktion wahr?

Bei Interesse freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme via info@mehr-vom-leben.at

Hier können Sie auch Informationsmaterialien für Ihr Vereinslokal anfordern.

Fasching feiern – aber richtig

Graz-Ahoi, He-Du oder Spüma-zaum! 

Egal woher in der Steiermark ihr seid, einmal im Jahr bietet die Faschingszeit allen offiziellen Anlass, sich gehen zu lassen. Weg mit dem grauen Alltagstrott, her mit den kreativen Kostümen, imposanten Umzügen und dem örtlichen Gschnas. Das eine oder andere Gläschen Alkohol mit Freunden gehört genauso dazu wie buntes Konfetti oder Faschingskrapfen. Daran ist nichts falsch, Fasching ist dazu da, ausgelassen gefeiert zu werden.

Fasching feiern ohne Risiko

Der Spaß hat hingegen ein Ende, wenn die Heimfahrt im Spital endet. Leider entscheiden sich immer wieder Menschen dazu, sich nach feuchtfröhlichen Feiern hinter das Steuer zu setzen – mit fatalen Folgen für sie selbst und andere. Denn bereits bei  0,5 Promille im Blut besteht das 2-fache Unfallrisiko, bei 1,0 Promille bereits das 7-fache.

Darum zahlt es sich aus, im Vorhinein verlässliche Arrangements zu treffen. Hierzu ein paar Tipps: 

  • Nutzen Sie wenn möglich öffentliche Verkehrsmittel, wie Nightlines, wenn diese in Ihrer  Umgebung angeboten werden.
  • Einigen Sie sich im Freundeskreis wer als AutofahrerIn fungiert und keinen Alkohol trinkt.
  • Wenn Sie bemerken, dass jemand in ihrer Familie oder im Freundeskreis Alkohol getrunken hat und deshalb nicht mehr Autofahren sollte, bieten Sie an, ein Taxi zu rufen oder die Person nach Hause zu bringen.

Taxigeld und Ähnliches mögen einem in diesem Moment vielleicht wie eine leidliche Geldverschwendung vorkommen, aber stehen kaum im Verhältnis zu hohen Geldstrafen, Führerscheinverlust, Unfall  – also den möglichen Konsequenzen, die Alkohol am Steuer nach sich zieht.

Wir wünschen eine fröhliche Faschingszeit!

 

„Ans geht no… oder?“

Erst unbewusst, dann automatisch: Der schleichende Alkoholkonsum kennt keine Grenzen. Und wird genau darum erst als Problem erkannt, wenn er schon eines ist. Bewusstseinsbildung hilft. 

Große Entscheidung sind meistens gut überlegt: Man informiert sich genau und fragt Freunde und Bekannte; man bespricht sich mit seiner Familie und wägt gemeinsam Vor- und Nachteile gegeneinander ab – und dann trifft man eine Entscheidung. Ganz bewusst, am besten ganz rational.

Es sind aber die kleinen Entscheidungen, die wir täglich treffen, die in Summe unser Leben bestimmen. Und die laufen sehr viel unbewusster: Die Entscheidung, was man bestellt. Die Entscheidung, ob man noch Eines trinkt. Die Entscheidung, was man allein daheim gegen den Durst trinkt. Alles kleine Entscheidungen… ohne großes Abwägen, ohne großes Informieren.

Einfach entscheiden, ganz aus dem Bauch heraus.

So lang, bis man eigentlich gar keine Wahl mehr hat.

Und sich nur noch vormacht mit dem Kopf eine Entscheidung treffen zu können, die der Körper aber schon lang für einen getroffen hat.

Und plötzlich ist die Grenze zur Abhängigkeit klar überschritten. Und viele Betroffene berichten, dass sie gar nicht genau sagen können, wann und wo es passiert ist.

Vom Trinken mit Freunden, zu Alkoholismus in Einsamkeit

Für viele Menschen ist Alkohol ein regelmäßiger Teil ihres Alltags: Man trinkt Alkohol gemeinsam mit FreundInnen, in größerer Gesellschaft – auch weil Freunde oder Bekannte einen animieren oder verleiten, mehr zu trinken, als man eigentlich will. Die dann noch auffordernd sagen: „Ans geht doch no… oder?“

Das „Oder“ ist es, an dem sich alles entscheidet: für jeden Einzelnen, jedes einzelne Mal.
Und „Nein“ sagen ist oft gar nicht so einfach? Viele Menschen haben das Gefühl zu müssen, obwohl sie vielleicht gar nicht mehr wollen.

Und irgendwann passiert das alles nur noch völlig unbewusst oder ganz automatisch.

Oft situationsbedingt, weil es einfach als „normal“ gilt, was zu trinken, oft schleichend, weil es einfach zur Gewohnheit wird das zu bestellen, — und oft auch aus sozialem Druck, Kurz: Es verschwimmt die Grenze zwischen Genuss und Muss, und das ist der Beginn, an dem Alkohol zum Problem wird. Mit allen Folgen für den eigenen Körper und die eigene Familie.

Wichtig sich das bewusst zu machen, richtig das bewusst zu sagen

Darum ist es wichtig und richtig auch mal inne zu halten und sich zu überlegen: Will ich das eigentlich? Tut mir das noch gut? Ist es das, was ich auch anderen raten würde? Nur wenn man sich zwischendurch immer wieder diese Fragen stellt, macht man sich bewusst, wann der Genuss geendet, und vielleicht schon das Muss begonnen hat.

Diese Kampagne will dabei unterstüzten, mehr zu dieser Bewusstseinsbildung beizutragen. Und durch mehr Bewusstseinsbildung mitzuhelfen, dass weniger Menschen durch schleichenden Konsum die Grenze überschreiten, die niemand überschreiten will.